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Leben in Hannover Auf dem Weg zum „Supertalent“
Hannover Leben in Hannover Auf dem Weg zum „Supertalent“
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00:15 13.12.2012
Von Maren Weitz
MIT KRÄFTIGER STIMME: Christian Bakotessa zeigt im Leine-Center Laatzen warum er im Finale von "Das Supertalent" steht.
MIT KRÄFTIGER STIMME: Christian Bakotessa zeigt im Leine-Center Laatzen warum er im Finale von "Das Supertalent" steht. Quelle: Rainer Droese
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Die Geschichte ist eigentlich zu schön, um wahr zu sein: Christian Bakotessa (32) aus Hannover reiste vor zwei Monaten nur zum Casting von „Das Supertalent“, um seine Freundin Martina Kilic (22) bei ihrem Auftritt zu unterstützen. In der Pause wurde er vom Warm-upper entdeckt, sang R. Kellys „I Believe I Can Fly“ und wurde von Poptitan Dieter Bohlen (58) per „Golden Buzzer“ direkt ins Halbfinale geschickt. „Als ich da oben stand und es goldenes Konfetti regnete, wusste ich gar nicht, was los ist“, sagt Bakotessa, „es war ein unglaublich schönes Gefühl.“ Ebenfalls mit R. Kelly kam er durchs Halbfinale und kämpft jetzt am Sonnabend im Finale um den Titel „Das Supertalent 2012“.

„Aufgeregt bin ich nicht“, meint Bakotessa, der gebürtig aus dem Kongo stammt. „Oh doch“, widerspricht Martina Kilic. „Er kann das nur gut verstecken. Aber ich merke, dass er nervös ist“, verrät sie. Täglich übt er vier bis fünf Stunden für die Show - der Auftritt soll perfekt werden. Welchen Song er am Sonnabendabend singt, will er nicht verraten: „Das soll doch eine Überraschung bleiben.“ Nur so viel sagt Bakotessa: „Es ist dieses Mal kein Song von R. Kelly.“ Zum Finale nach Köln begleitet ihn Freundin Martina, die mitfiebert. „Ist doch klar. Er hat mich damals unterstützt, jetzt unterstütze ich ihn“, sagt Kilic, die die Jury mit ihrer Stimme leider nicht überzeugen konnte.

Seit Bakotessa mit seinem spontanen Auftritt Publikum und Jury zu Standing Ovations bewegte, hat sich sein Leben verändert. „Im Bahnhof gucken mich die Leute an und reden“, sagte Bakotessa gestern bei seiner ersten Autogrammstunde im Leine-Center Laatzen. Die Aufmerksamkeit gefällt dem 32-Jährigen: „Wir Afrikaner sind gerne unter Menschen. Es ist schön, wenn die Leute auf mich zukommen und mich ansprechen.“ Und die Leute mögen ihn. Seine Autogrammkarten sind begehrt, die Fans machen Fotos von und mit Barkotessa. „Er hat so eine tolle Stimme. Ich hoffe, dass er am Samstag gewinnt“, sagt Fan Helga, die für sich und ihre Enkel Autogramme holt, „ein tolles Weihnachtsgeschenk.“