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Sparda-Bank „Orientierung für den Fall der Fälle“
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09:16 23.09.2019
Andrea Schmidt
Andrea Schmidt, Sparda-Bank Hannover, Regionalleitung Nord Geschäftsbereich Geldanlage Quelle: Jörg Kyas

Mit welchen Fragen kommen Ihre Kunden zu Ihnen?
Wir begleiten unsere Kunden häufig über einen langen Zeitraum, nicht selten Jahrzehnte! Die Gesprächsanlässe, zu denen mich Kunden aufsuchen, haben daher leider auch traurige Hintergründe. Ich erinnere mich an Gespräche, bei denen ein Angehöriger einen Unfall erlitten hat oder eine unheilbare Krankheit aufgetreten ist. Hier geht es dann häufig erst im zweiten Schritt um finanzielle Angelegenheiten. Ich schenke einfach ein offenes Ohr und höre zu.

Können Sie aufgrund Ihrer Erfahrung sagen, was Betroffenen in schwierigen Situationen weiterhilft?
Für mich wird immer wieder deutlich, dass Menschen, die sich im Alltag schon einmal mit den Themen Patientenverfügungen und Vollmachten auseinandergesetzt haben, für den Fall der Fälle gute Orientierungspunkte haben.

Haben Sie ein konkretes Gespräch in Erinnerung, das Sie besonders beeindruckt hat?
Ich erinnere mich an einen älteren Herrn, dessen Ehefrau schwer erkrankt war und die sich selbst nicht mehr äußern konnte, welche medizinische Behandlungen und Maßnahmen sie wünscht oder ablehnt. Es war deutlich spürbar, wie froh der Kunde war, dass er und seine Frau jeweils Patientenverfügungen aufgesetzt hatten, die er jetzt im Sinne seiner Frau befolgen konnte. Er schilderte aber auch, dass es nicht einfach war, Überlegungen für solche Fälle festzulegen. Das kann ich gut verstehen. Aber ich weiß, wie wichtig diese Entscheidungen für die Angehörigen sind.