Filmkritik
Zehn Jahre haben sie sich Zeit gelassen. Jetzt sind die „Men in Black“ zurück – erstmals in 3-D und auf Zeitreise in die sechziger Jahre. Der Film ist am 24. Mai im Kino gestartet. mehr
Premiere in XXL
Will Smith stellt „Men in Black 3“ vor
Museum
Porzellan bedeutet: Sonntagnachmittag bei Oma mit Kaffee Hag, Häkeldeckchen, Butterkuchen und Blümchen-Service. Und in der Wohnzimmervitrine bläst dazu ein weißes Engelchen die glasierten Backen auf. Kollektive Porzellan-Assoziationen wie diese purzeln, wenn man sie sich von der neuen Schau im August-Kestner-Museum aktualisieren lässt. Die Sonderausstellung „Kahla kreativ. Erfinden“ zeigt, dass Tee- und Kaffeegeschirr beileibe nicht bieder oder antik anmuten müssen. mehr
Filmkritik
Sie sind zurück. Nicht, weil sie einfach zurückkehren müssen, sondern weil die Schubladen der Hollywood-Büros nicht eben vor Einfällen aufspringen. Also braucht man gestandene Dollarmacher. So was wie die Alien-Jäger K und J (Tommy Lee Jones, Will Smith). Was bereits die überflüssige, am dünnen Faden herbeigeschriebene Fortsetzung bewies. Die ist zehn Jahre her und spielte 425 Millionen Dollar ein. Höchste Zeit für die zweite Auferstehung der Agenten mit den Zukunftswaffen. mehr
Filmkritik
Das Puppenhaus der Familie Bishop. Knallige Farben, ein tragbarer Plattenspieler erklärt die Orchesterharmonie nach Britten, die Kamera fährt die Räume ab und entdeckt hysterische Eltern (Bill Murray, Frances McDormand) und die zwölfjährige Suzy (Kara Hayward). Die schminkt sich das Gesicht. Die packt. Die haut einfach heimlich ab. mehr
Capitol
Miss Voice of Germany live. Im Capitol bewies Ivy Quainoo, dass Casting-Show-Sieger nicht zwangsläufig Live-Nulpen sind. mehr
Literatur
An den Wänden Comics und böse Scherze von Winsor McCay, von der Bühne Pop-Prosa, Lyrik, Performance-Literatur: Da kommt zusammen, was zusammenpasst. Schon länger hatte das Wilhelm-Busch-Museum eine Kooperation mit der benachbarten Universität im Auge, heute lässt es slammen und lädt zur ersten Studentennacht in einem hannoverschen Museum. mehr
Museen
Was hat man noch nicht gesehen bei einer Museumsnacht? Einen kickenden Oberbürgermeister vielleicht, Stephan Weil tritt im Historischen Museum an. Oder britisch-skurrile Holzmaschinen zum Kurbeln - die Handwerksform zeigt eine schön verspielte Ausstellung. Dreidimensionale Bilder von Weltausstellungen, im Exposeum zum Zehnjährigen präsentiert. Und zum allerersten Mal bei einer Museumsnacht können die gewaltigen Rosebusch-Verlassenschaften in Ahlem besucht werden. mehr
Bee-Gees-Sänger stirbt in London
Mit dem Tod von Robin Gibb endet die Geschichte der Bee Gees, einer Band, die die Idee Pop verstand wie kaum eine andere. Ein Nachruf. mehr
Sie war das Show-„Patenkind“ von Boss Hoss, Dienstag kommt Ivy Quainoo live ins Capitol. Die NP sprach mit der 19jährigen „Voice of Germany“-Siegerin über Album, Tour, Zukunft. mehr
Filmcharts
Ungeniert, unbequem, unterirdisch unkorrekt: Als „Der Diktator“ ist Sacha Baron Cohen ganz in seinem Element. In seinem neuen Film nach „Borat“ und „Brüno“ teilt das Comedygenie mal wieder in alle Richtungen aus. mehr
Provokation nonstop
Cohen feiert Weltpremiere als „Diktator“
Filmkritik
Johnny Depp als Vampir in „Dark Shadows“
Vorlage für schräge Charaktere
Bekiffter George Bush inspirierte Johnny Depp
Theater
Das Bild ist zum Dahinschmelzen schön. Welliger Wüstensand, der sich in einer Rundfolie spiegelt, ins Unendliche dehnt und je nach Licht gleißend erstrahlt oder düster droht: Da reicht ein improvisierter Brunnen oder ein Tuchzelt, um hollywoodsche Bildwucht ins Schauspielhaus zu zaubern (Bühne: Jo Schramm). mehr
Musik
Sonst sind hier eher die Akrobaten zu Hause. Igor Strawinskys berühmte „Geschichte vom Soldaten“ machte das GOP zum Konzertsaal - außergewöhnlich das Konzert wie der ganze Sonnabend: Am NDR-Musiktag besetzten klassische Musiker ungewöhnliche Räume in der Stadt. 30 Konzerte draußen und drinnen, auf dem Opernplatz oder im Großen Sendesaal brachten Romantisches, Schräges und Bekanntes bis hin zur Filmmusik. mehr