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Schützenfest Hannover: So ergeht es den DRK-Helfern beim Schützenfest
Thema Specials Schützenfest Hannover: So ergeht es den DRK-Helfern beim Schützenfest
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18:32 08.07.2016
Während des Schüztenfestes in Hannover sind die DRK-Helfer im Dauereinsatz. Foto: Dillenberg
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Hannover

Die größte Herausforderung steht den Helfern des DRK noch bevor. Wenn am Freitagabend zum Feuerwerk während der Feier zum 775. Geburtstag der Stadt Tausende auf den Festplatz strömen, müssen die Ehrenamtlichen bereit sein. „Während des Feuerwerkes stehen da alle Leute und gucken in den Himmel. Da steht die Masse“, sagt Bereitschaftsleiter Florian Peters. Ein Durchkommen für den Einsatzwagen ist da nur schwer möglich. Daher sollen alle fünf Streifen an verschiedenen Stellen des Schützenplatzes positioniert werden, um bei einem Notfall schnell vor Ort sein zu können.

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Fotos: Dillenberg

In diesem Jahr gebe es ein „normales Alltagsgeschehen“ auf dem Schützenplatz, sagt Peters. Die Hilfsleistungen fielen dabei sehr gemischt aus. „Da ist der Kreislauf bei warmen Wetter, heranwachsende Jugendliche, die vielleicht zu viel Alkohol getrunken haben aber auch der alte Schütze, der auch zu tief ins Glas geschaut hat und gestürzt ist", berichtet der Bereitschaftsleiter. Dreimal sei zudem ein Kind seinen Eltern abhanden gekommen. „Wir haben das aber immer zurückführen können“, sagt er. „Das hat dann auch mal eine halbe Stunde gedauert, aber es hat geklappt.“

Auch die Schausteller könnten mit ihren Nöten jederzeit zu den ehrenamtlichen Helfern kommen, sagt Peters. „Die Schausteller kommen mit kleinen Verletzungen oder wenn sie irgendwo weiterbehandelt werden müssen.“ Dann wird beispielsweise auch ein Verband gewechselt. „Übelkeit durch Fahren in den Fahrgeschäften haben wir in diesem Jahr relativ wenig“, erzählt der Bereitschaftsleiter. Hin und wieder überschätze sich mal ein Fahrgast – besonders bei der Riesenschaukel Infinity. „Aber das haben die Leute größtenteils ganz gut vertragen“, sagt der ehrenamtliche Helfer.

Während die Familien am Nachmittag noch eine entspannte Atmosphäre auf dem Schützenplatz verbreiten, wird der Dienst für die Hilfskräfte des DRK intensiver. „Abends geht’s dann im Prinzip richtig los“, sagt Peters. Dann werde verstärkt auf Sicherheit geachtet. „Bei Jugendlichen, die Alkohol getrunken haben, kann es auch schon zu aggressivem Verhalten kommen“, sagt Peters. „An die geht man einfach ein bisschen anders ran.“

Mit dem bisherigen Festverlauf ist das DRK soweit sehr zufrieden. „Zum einen sind wir vorbereitet und zum anderen klappt die Zusammenarbeit mit dem Veranstalter wirklich gut“, sagt. „Wir arbeiten wirklich Hand in Hand.“

Nils Oehlschläger

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