Navigation:
Obama-Besuch

Hintergrund: Das ist die Air-Force-One

Die Maschine von US-Präsident Barack Obama hat das Rufzeichen Air Force One und gilt als bekanntestes Dienstflugzeug der Welt.

Hannover. Als erstes Flugzeug mit diesem Rufzeichen flog ab 1952 eine Lockheed C-121A Constellation des damaligen US-Präsidenten Dwight D. Eisenhower. Heute ist die noch immer flugfähige viermotorige Propellermaschine in Privatbesitz. Bei Obamas vierstrahligem Jet handelt es sich um eine modizierte Boeing 747-200B aus den 1990er Jahren, die in ihrer zivilen Version als "Jumbo-Jet" bekannt ist. Nach knapp 30 Jahren Einsatz ist sie ebenso wie der ähnlich konfigurierte Ersatzflieger ein alterndes Auslaufmodell.

Das US-Verteidigungsministerium hat den Airbus-Konkurrenten Boeing gerade offiziell mit dem Bau zweier neuerer Modelle vom Typ 747-8 beauftragt. Sie sind mit einer Rumpflänge von 76,3 Metern der größte Flugzeugtyp von Boeing. Als fliegendes Büro sind sie speziell auf die Bedürfnisse des US-Präsidenten und seines Stabs zugeschnitten. Die präsidialen Jets sind mit modernsten Kommunikationstechnologien und Anti-Raketen-Vorrichtungen ausgerüstet und können in der Luft betankt werden. Wo sie auftauchen, ziehen sie Scharen von "plane spotters" an - Luftfahrtenthusiasten, die seltene Flugzeuge fotografieren.