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CeBIT 2010 Spanien will auf der CeBIT aus der Krise kommen
Thema Specials Messe CeBIT 2010 Spanien will auf der CeBIT aus der Krise kommen
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15:20 08.02.2010
Impressionen von der CeBIT 2009: Damals war Kalifornien Partnerland. Diesmal ist Spanien zu Gast in Hannover.

Von Claudia Brebach

Madrid. Für Spaniens IT-Branche ist die Krise eine große Zeit: „Wir erleben weltweit eine günstige Situation“, so Jesus Banegas vom Branchenverband Aetic gestern in Madrid: „Die Märkte sind offen, die Wirtschaft handelt global, und wer zügig aus der Krise kommen will, muss in IT-Technologie investieren.

Dass Spanien 2010 als Partner der CeBIT groß als Top-Lieferant von Software und Netzwerklösungen für Firmen und Behörden herauskommen wird, ist für ihn zweifelsfrei. Noch ist Spanien jenseits der Grenzen kaum als wichtiges IT-Schwergewicht bekannt.

Kein Wunder: Außer Großkonzernen wie O2-Mutter Telefónica sind viele mittelständische und kleine Software-Schmieden auf der Halbinsel nur Brancheninsidern bekannt. Dabei gilt Spanien laut deutschem Branchenverband Bitkom als „Silicon Valley von Europa“ , so Verbandsvize Ulrich Dietz.

Längst haben mittelständische Tüftler dort die digitale Unterschrift einsatzreif gemacht, und für „zwölf Millionen Nutzer ist die Technologie seit fünf Jahren akzeptierter Kommunikationsweg in ihren Verwaltungen – während wir seit 15 Jahren an der Technologie herumprobieren“, so Niedersachsens Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) zur Präsentation des Partnerlandvertrages in Madrid. „Die Vorbereitungen für Spaniens Präsentation laufen auf Hochtouren“, so CeBIT-Vorstand Ernst Raue.

Wer ist dabei, auch Telefónica? Es wird verhandelt, aber der politische Druck auf den Konzern ist groß, nach Hannover zu kommen. Das Handelsministerium erwartet 50 mittelständische Firmen auf der CeBIT. Das Thema Partnerland werde um 3000 Quadratmeter belegen, so Staatssekretär Francisco Ros.

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