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West Lindener Rathaus eröffnet im Mai
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09:03 17.01.2013
Von Rüdiger Meise
Die Fassade des Lindener Rathauses gibt vielen Bürgern Rätsel auf. Quelle: Philipp von Ditfurth
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Linden-Mitte

Drei Monate Verzögerung: Die ersten Teile des Lindener Rathauses sollen Anfang Mai wieder zugänglich sein. Geplant war zwar ursprünglich, das Bürgeramt schon im Februar zu öffnen - aber angesichts von jahrelangen Bauverzögerungen wie beim Berliner Flughafen oder beim Stuttgarter Bahnhof sei man doch mit der Umgestaltung des Rathauses ziemlich nah am Plan, findet Stadt-Sprecher Klaus Helmer.

Anfang Mai soll auch die Stadtbibliothek wieder öffnen, die vom Egestorff-Flügel in den Trakt zur Schwalenberger Straße umzieht - und dann um den Bestand der Bücherei aus dem Freizeitheim Linden-Nord erweitert sein wird. Die offizielle Eröffnung folgt allerdings erst nach Fertigstellung aller Baumaßnahmen im kommenden Jahr. Dann soll am Markt ein attraktiver Bildungsstandort entstanden sein - mit Volkshochschule, einem „Selbstlernzentrum“, Bibliothek, Bürgeramt und Kommunalem Sozialdienst.

Zurzeit wird in allen Flügeln gebaut, auch im bis vor wenige Wochen noch zugänglichen Egestorff-Flügel. Im Laufe dieses Monats wird die Fassade fertig gestellt und es werden die zurzeit noch fehlenden Abdeckprofile montiert.

Wie das Rathaus einmal aussehen wird, ist schon seit Wochen gut zu erkennen: Innen hell und transparent, außen soll die farbige Fassade freudlich und einladend wirken - mit viel Glas, unterbrochen von Elementen in unterschiedlichen Rottönen. „Die Fassade stellt eine moderne Planung aus dem beginnenden 21. Jahrhundert dar und spiegelt auch diesen Zeitgeist wider“, erklärt Stadt-Sprecherin Susanne Stroppe das Design. „Die vertikalen Abdeckprofile der Fassade zitieren jedoch die Struktur der Ursprungsplanung aus den 50er Jahren.“ Diese Botschaft kommt nach einer Umfrage des Stadt-Anzeigers auf dem Lindener Markt allerdings nicht bei der Bevölkerung an: Von acht befragten Passanten hat keiner die Intention der Planer verstanden. Mehrere der Befragten hätten sich eine Restauration der Vorkriegsfassade gewünscht.

Lindens Bürgermeister Rainer-Jörg Grube, der ein großes Büro im im dritten Obergeschoss des alten Rathauses beziehen darf - mit Blick auf den Marktplatz -, findet die Gestaltung gelungen: „Die Fassade wilhelmisch-historistisch zu gestalten wäre doch rückwärtsgewandt gewesen“, sagt Grube. „Ich find’ sie schon sehr nett gemacht - passt an den Lindener Markt.“

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