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West Bezirksrat stimmt Plänen zum Hochwasserschutz am Ihmeufer zu
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07:44 18.05.2011
Von Conrad von Meding
Am Glockseeufer werden derzeit Altlasten eines ehemaligen Gaswerks saniert. Quelle: Michael Thomas

Am Ende hat auch eine kleine Demonstration von einem Dutzend Gegnern der Abgrabung am Glockseeufer der Ihme nichts genützt. Der Bezirksrat Mitte hat nahezu einstimmig den Hochwasserschutzplänen zugestimmt. Zuvor hatte es eine sehr nachdenkliche Aussprache gegeben, in der Politiker aller Fraktionen erneut betonten, dass sie den Schutz der Gesamtbevölkerung vor Hochwasser höher werten als die Verärgerung von Anliegern über gefällte Bäume.

Mit dem Votum, dem weitere Beschlüsse anderer Ratsgremien folgen dürften, ist die Verwaltung ermächtigt, sofort nach Abschluss des Planfeststellungsverfahrens die Abgrabungen zum Hochwasserschutz vorzunehmen. Derzeit werden auf dem Areal Altlasten eines ehemaligen Gaswerks saniert.

Zwei Aspekte konnten während der Sitzung nicht abschließend geklärt werden. Die Initiative mutmaßte, dass für den Glockseepark einst Ausgleichsgeld für Bauvorhaben in Linden-Nord verwendet wurde. Die Verwaltung glaubt das nicht, will aber klären, ob das richtig ist. Auswirkungen hätte das ohnehin weder auf Planung noch auf Kosten.

Zudem benannte Initiativmitglied Cordula Eichhorn die Standorte von drei Eichen und einer großen Linde, die weit oben am Ufer nahe der Ida-Ahrenhold-Brücke außerhalb des Hochwasserbereichs stünden und trotzdem laut Planung gefällt werden sollen. Lukas Batruch (Grüne) zeigte sich verwundert, dass die Verwaltung nicht ein einziges Mal mit der Initiative eine Ortsbegehung mit Baumbegutachtung gemacht habe. Jetzt soll allen Beteiligten ein präzises Baumkataster mit Fällungsplänen vorgelegt werden.

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