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Ost Neuer Standort des Schützenfestes kommt gut an
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15:42 20.08.2009
Die dreijähige Lea dreht eine Runde mit dem Disney-Jet. Quelle: Schümann
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Die privaten Eigentümer wollten den traditionellen Veranstaltungsort nicht mehr zur Verfügung stellen. „Der alte Platz war größer, aber so ist es gemütlicher geworden und man kann alles gut überblicken“, lautete das Fazit von Besucherin Meike Eberlein. Die 41-Jährige und ihr Sohn Felix erreichten die neue Festwiese nun schneller von ihrer Wohnung aus, so dass der Zehnjährige noch öfter sein Glück bei seinem Lieblingsspiel Dosenwerfen versuchen konnte. Ein Ziel hatte er sich schon ausgeguckt: „Ich möchte das Maschinengewehr aus Plastik gewinnen.“

Trotz der verringerten Größe bot der neue Standort genügend Raum für drei Karussells, drei Spielbuden, vier Ess- und Getränkestände und das große Festzelt. „Alles ist nur enger zusammengerückt. Das Angebot an Schaustellern ist nicht kleiner geworden“, erklärte Friedrich-Wilhelm Busse, stellvertretender Vereinsvorsitzender der Schützen. Mit der Besucherbilanz und dem Verlauf des dreitägigen Festes insgesamt war der 47-Jährige erfreut. „Wir sind sehr zufrieden, vor allem die Schausteller. Besonders am Sonntag war es richtig voll“, meinte er. Auch der Schützenausmarsch werde jedes Jahr größer. „Dieses Mal haben wir bestimmt zehn bis 15 Kilo Bonbons geworfen“, berichtete Busse.

Für die Feier steuert der Verein jedes Jahr 500 bis 1000 Euro bei. Ein riesiges Volksfest wollen die Großbuchholzer Schützen nicht. Auch ihr 130. Fest feierten sie traditionell mit Blasmusik und geschmückten Straßen. Besucherin Sonja Wehmeier sieht das ähnlich: „Für die Kinder reicht das Angebot vollkommen. Es muss nicht unbedingt das große Schützenfest Hannover sein.“ Und ihre Schwester Stefanie Luze stimmt ihr zu: „Alles, was man braucht, ist da. Fast jeder kennt hier jeden. Man trifft sich auf dem Festplatz und unterhält sich nett.“

Den traditionellen Schmück-Wettbewerb gewann in diesem Jahr die Grundschule Groß-Buchholzer-Kirchweg. Die Kinder dekorierten den zu den Schulräumlichkeiten gehörenden Bunker in der Hesemannstraße. „Die ABC-Schützen grüßen die großen Schützen“ war dort beim Ausmarsch am Sonntag in bunten Lettern zu lesen.

Von Sirany Schümann

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