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Nord Stadt ersetzt gefällte Bäume
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23:33 10.12.2009
Von Michael Zgoll
An etlichen Stellen in Leinhausen hat die Stadt Bäume abgeholzt – doch sie verspricht Ersatz. Quelle: Michael Zgoll
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Dies erklärte Pressesprecher Klaus Helmer auf Anfrage des Stadt-Anzeigers. Besonders freuen dürfte sich über Linde, Rotdorn und Robinie unser Leser Ulrich Fischer aus der Einbecker Straße, denn ihn hat der Kahlschlag schon länger geärgert. „Ich bin bisher immer davon ausgegangen, dass die Stadt Hannover stolz auf die hohe Zahl ihrer Straßenbäume ist“, schrieb er dem Stadt-Anzeiger.

Und: „Trifft das nur auf Stadtteile zu, die mehr im öffentlichen Bewusstsein stehen?“ Die Neuanpflanzungen dürften Fischer wieder ein wenig mit dem Fachbereich Umwelt und Stadtgrün versöhnen. An drei Stellen in Leinhausen will die Verwaltung frisches Grün sprießen lassen. So sollen auf dem schmalen Streifen zwischen Stadtbahngleisen und Fahrbahn der Stöckener Straße – im Abschnitt zwischen Fuhsestraße und Bremer Straße – eine neue Linde und eine Robinie gesetzt werden. „Die Vorgänger waren morsch und mussten im vergangenen Winter gefällt werden, weil sie umzustürzen drohten“, erläutert Stadtsprecher Helmer.

Noch in diesem Winter würden die „Nachfolger“ auf dem engen Grünstreifen an der Hauptverkehrsstraße angesiedelt. Auch der ungepflegte Fußweg an der Ecke von Bremer und Osnabrücker Straße wird wieder aufgemöbelt. Ulrich Fischer hat beobachtet, dass hier vor einem Jahr noch zwei Rotdornbäume standen; die Stadt spricht von einem morschen Baum, der aber ebenfalls noch in diesem Winter an gleicher Stelle von einem jungen Rotdorn ersetzt werden soll.

Und schließlich wird auch der Fall des stattlichen Götterbaums schräg gegenüber vor dem Hochhaus nicht folgenlos bleiben. „Wir mussten diesen Baum entfernen, weil bei einem Sturm ein Riss in der Krone entstanden und der Stamm stark bruchgefährdet war“, sagt Klaus Helmer. Wegen des unmittelbar vor dem Eingangsbereichs befindlichen Behindertenparkplatzes wolle die Stadtverwaltung die Ersatzpflanzung aber nicht vor dem Hochhaus an der Osnabrücker Straße vornehmen. Hier hat das Umweltamt eine Schwarzerle ins Auge gefasst – und diese wird am Heimatweg, also auf der anderen Seite der Stöckener Straße, ihren Platz finden.

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