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Nord Punk-Gitarrist treibt tot in der Leine
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06:16 11.08.2012
Polizisten haben am Mittwochnachmittag eine Leiche in der Leine in Herrenhausen gefunden. Quelle: Christian Elsner
Hannover

Er war zuletzt am Wochenende während des Fährmannsfest in Linden gesehen worden; seine Lebensgefährtin meldete ihn am Montag bei der Polizei als vermisst.

Die Polizei hatte am Mittwoch damit begonnen, die Leine abzusuchen, nachdem am Ufer persönliche Gegenstände des Mannes gefunden worden waren.

Nur wenige Stunden bevor die Beamten den im Wasser treibenden Leichnam in Höhe des Dornröschenbiergartens entdeckten, hatten Freunde des Vermissten einen Suchaufruf auf der Internetplattform Facebook veröffentlicht.

Andreas K., genannt „Paul“, sei zuletzt am Sonnabend gegen 23.45 Uhr auf dem Fährmannsfest im Bereich Weddigenufer gesehen worden. „Er war betrunken“, hieß es in dem Aufruf. Mehrere Freunde des Mannes, die am Mittwoch ebenfalls zu einer Suchaktion aufbrachen, bekamen unmittelbar mit, wie die Polizei den Leichnam entdeckte.

Im Stadtteil Linden war Andreas K. vor allem als Gittarist der hannoverschen Punkband „Franz Wittich“ bekannt. Bisher ist völlig unklar, unter welchen Umständen der 43-Jährige ums Leben kam.

Einiges deutet darauf hin, dass es sich um einen Unglücksfall handelt. Die Ermittlungen dauern an.

Dieser Artikel wurde erneut aktualisiert.