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Joggen in Hannover Ziel erreicht? Dann erobern Sie die Pyramide!
Thema Specials Joggen in Hannover Ziel erreicht? Dann erobern Sie die Pyramide!
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15:52 25.01.2010
Auch Miss Hannover Katie Steiner erholt sich in der Sauna. Quelle: Frank Wilde
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Laufen soll Spaß machen! Doch oft klagen gerade Einsteiger darüber, dass das Training auf Dauer langweilig wird und die Leistung stagniert. Das muss nicht sein, denn mit einer Reihe von Trainingsspielen, die Spaß bringen und die Fitness fördern, schaffen Sie sich neue Herausforderungen. Wichtig: „Man sollte den zweiten Schritt nicht vor dem ersten machen“, mahnt Edward Kowalczuk, Fitnesscoach von Hannover 96. Deshalb sollten Sie erst mit dem Fortgeschrittenen-Programm beginnen, wenn Sie das erste Ziel – 30 Minuten Dauerlauf ohne Gehpausen – erreicht haben.

Das Fahrtspiel: Auch bekannt unter dem Begriff Tempowechselläufe. Edward Kowalczuk empfiehlt: “30 Sekunden schnelles Tempo, 60 Sekunden langsames Traben. Das Ganze so oft wiederholen, bis man einen Umfang von 30 Minuten erreicht hat.“ Das verbessert die Grundlagenausdauer, bringt Abwechslung ins Training, und der Dauerlauf verfliegt nur so. Wer es sich zutraut, kann auch eine sogenannte Pyramide laufen: 30 Sekunden schnell – 60 Sekunden langsam – 60 Sekunden schnell – 90 Sekunden langsam – 30 Sekunden schnell – 60 Sekunden langsam. Trainieren Sie auf diese Weise mindestens einmal, aber nicht mehr als zweimal pro Woche.

Die Erholung: Tun Sie Ihrem Körper nach einem Training etwas Gutes. Wellness-Angebote können die Regenerationsphase unterstützen und machen den Körper stark für neue Aufgaben. Saunagänge fördern die Durchblutung und den Stoffwechsel, Massagen lösen Verspannungen. „Aber auch schon ein Bad in der warmen Wanne hilft dem Körper, sich zu erholen“, so Kowalczuk.

Die Morgenstunde: Wer macht schon gern Frühsport? Zugegeben, das kostet richtig Überwindung. Dabei bewirkt ein bisschen Bewegung nach dem Aufstehen wahre Wunder. „Das kurbelt nicht nur den Kreislauf an, sondern auch die Fettverbrennung“, so Kowalczuk. Wichtig dabei: Ohne Frühstück geht es aus dem Haus. Nur ein Glas Orangensaft ist erlaubt – am besten frisch gepresst. Schmeckt lecker und verhindert unangenehmes Magenknurren. 20 Minuten lockerer Dauerlauf vor dem Frühstück reichen schon aus. Der Körper holt sich seine Energie bei leerem Magen nicht aus Kalorien, sondern geht direkt an die Fettreserven. Wer sich hinterher auch noch zu einer kalten Dusche aufraffen kann, stärkt noch das Immunsystem.

Das Trainingstagebuch: Wenn Sie regelmäßig notieren, wann Sie wie viel in welchem Tempo gelaufen sind und wie Sie sich dabei gefühlt haben, können Sie immer wieder in Ihrem Tagebuch nachschauen und Rückschlüsse auf Ihre Form ziehen. So haben Sie es schwarz auf weiß, dass Sie möglicherweise mit einem Lauf am frühen Morgen besser zurechtkommen als mit einem Training nach Feierabend. Und: Sie können schnell überprüfen, ob Sie Fortschritte machen.

von Antonia Schulze-Borges

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