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OB Stephan Weil umrundet den Annateich.

Der OB in Sommerlaune: In kurzen Hosen umrundet Stephan Weil den Annateich - zehn Grad Lufttemperatur machen ihm nichts aus.© Christian Behrens

Rund um den Annateich

Der OB Stephan Weil liebt sein „kleines Paradies“

Seinem Haus in Kirchrode hat Stephan Weil gerade einen Mantel aus Styropor verpasst, er selbst hat an diesem sonnigen Sonnabend den Winter im Schrank gelassen. Kurze Hose, kurzes Shirt, dünne Jacke – den NP-Mitläufer im dicken Dreischicht-Outfit friert es schon beim Hinschauen.

Seinem Haus in Kirchrode hat Stephan Weil gerade einen Mantel aus Styropor verpasst, er selbst hat an diesem sonnigen Sonnabend den Winter im Schrank gelassen. Kurze Hose, kurzes Shirt, dünne Jacke – den NP-Mitläufer im dicken Dreischicht-Outfit friert es schon beim Hinschauen. „Ich liebe es luftig“, sagt Weil bei knapp zehn Grad, „warm wird mir beim Laufen eh.“ Kein Wunder, bei dem Tempo. Gleich auf den ersten Metern ist der 49-Jährige mit einer Zehn-Kilometer-Bestzeit von 48 Minuten auf der Überholspur, er will „zügig auf Betriebstemperatur“ kommen. Eine Straße runter, unter einer Brücke durch – schon sind wir mitten in der Natur, in Hannovers grüner Lunge.

„Ein kleines Paradies“ nennt Weil den Stadtwald Eilenriede, den er „als Geschenk“ empfindet. Und sichtlich genießt. Augen auf für zigtausende weiße Buschwindröschen, die den Boden bedecken, Nase auf für den Geruch von Bäumen, Blumen und Sträuchern und „die Seele baumeln lassen“. Wenn Weil je nach Terminlage sonnabends oder sonntags loslegt, lässt er „in Gedanken die Woche Revue passieren“. Geht heute nicht, heute hängt Weil die NP an den Waden – vom Baumkundeweg zum Wolfsgraben und in östliche Richtung zum Hermann-Löns-Park.

  ZITAT
  Ich liebe es luftig. Warm wird mir beim Laufen eh.
  OB Stephan Weil

Ganz exklusiv haben wir die Gegend nicht, und überall werden wir erkannt. Nicht wir, sondern er. Hier ein Nicken, dort ein Winken, Stephan Weil bleibt auch knapp über Fünfer-Schnitt (ein Kilometer in fünf Minuten) ein netter Mensch. „Ich versuche, anderen immer mit Freundlichkeit zu begegnen“, sagt der höchste Repräsentant der Stadt.

Vor der Alten Mühle am Annateich wartet der NP-Fotograf, Weil muss fürs beste Bild sechsmal rauf und runter rennen. Beobachtet von Hilde und Lothar Garbs, die „unserem OB höchsten Respekt“ zollen. „Wer fit ist im Körper, ist auch fit im Kopf“, findet Lothar Garbs. „Das ist schon ein richtig Guter, der Weil.“

Der Weil hat von der NP noch nicht genug, aus den verabredeten sieben Kilometern werden gut zehn. Rum um den Annateich, ganz rüber an die Bemeroder Straße. Im Schluss-Spurt hat die NP die Nase vorn, aber der Reporter muss mit seinen Kräften auch nicht Haus halten, es folgt nur noch ein vergnüglicher Abend beim Griechen. Dagegen hat Weil noch Gäste im Rathaus.

von Christoph Dannowski


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