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Brennpunkt 1000 Kleingärten sollen weg
Thema Specials Brennpunkt 1000 Kleingärten sollen weg
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18:24 30.07.2013
AUCH IHR GARTEN SOLL WEG: Amalia Schädel (58) wäre wie viele andere Kleingärtner von den Plänen der Stadt betroffen. Sie hat einen Garten in Vahrenwald. Quelle: Wilde
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„Wir sind absolut sauer. Bisher war von 600 Gärten die Rede, und selbst dem hatten wir nicht zugestimmt“, schimpft Karl-Heinz Rädecker, Präsident des Bezirksverbandes der Kleingärtner. Er kündigt „heftigen Widerstand“ gegen die Pläne an. Einen Gesprächstermin am 22. Juli haben die Kleingärtner platzen lassen. Sie fürchten, „dass die Stadt nur Geld und keine Ersatzflächen bietet“, so Rädecker, der „das nicht mitmachen“ will. Er fordert, dass die Verwaltung zunächst ein umfassendes Sanierungskonzept für die Kleingärten auf den Tisch legen müsse.

Nach NP-Informationen will die Stadt bis zu vier Millionen Euro investieren, um Kleingärtner zu entschädigen, Vereinsheime zu sanieren und größere Gärten in mehrere kleine umzuwandeln.

Verwaltungschef Hans Mönninghoff hingegen meint, dass sich der Wegfall von 1000 der 20 000 Kleingärten „sozialverträglich“ organisieren lasse. Zum einen gebe es zum Teil große Leerstände in den Gärten. Außerdem sei der Altersdurchschnitt in vielen Kolonien sehr hoch, was zu weiteren Parzellenaufgaben in den nächsten Jahren führen werde.

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