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Sportmix Skispringern gelingt WM-Revanche: Zweite im Team-Wettbewerb
Sportbuzzer Sportmix Skispringern gelingt WM-Revanche: Zweite im Team-Wettbewerb
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18:38 11.03.2017
Die deutschen Skipringer wurden Zweite im Team. Quelle: Hendrik Schmidt
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Oslo

Den deutschen Skispringern ist die WM-Rehabilitation gelungen.

Nachdem das Team von Bundestrainer Werner Schuster vor einer Woche im Mannschafts-Wettbewerb als Vierte am Podest vorbeigesprungen war, kamen Markus Eisenbichler, Stephan Leyhe, Richard Freitag und Andreas Wellinger zum Start der RAW-AIR-Tour in Oslo auf Rang zwei. Besser als die DSV-Adler, die 987,2 Punkte sammelten, war nur Österreich. Der WM-Dritte mit Michael Hayböck, Manuel Fettner, Markus Schiffner und Doppel-Weltmeister Stefan Kraft siegte mit 999,7 Punkten. Dritter wurde Weltmeister Polen, der 886,7 Zähler erreichte.

"Es war wieder ein Springen auf sehr hohem Niveau. Die vier besten Nationen sind extrem gut. Ich freue mich, dass den Jungs die WM-Revanche gelungen ist und sie wieder zurück auf dem Podest sind", sagte Bundestrainer Werner Schuster.

Nach dem ersten Durchgang hatte es sogar noch nach einem Sieg ausgesehen. Vor allem Eisenbichler mit einem 140-Meter-Satz hatte dazu beigetragen. Doch wie in Lahti spielte im Finale der Wind nicht mehr mit.

Während die Deutschen Meter um Meter und Punkt um Punkt einbüßten, holten vor allem Norwegen und Polen auf. Doch Wellinger behielt diesmal die Nerven. 134,5 Meter, eben soviel wie Kraft, reichten für Platz zwei. "Es hätte sogar noch weiter gehen können. Aber dann hat er im Nebel wahrscheinlich den Landepunkt nicht gesehen", sagte Schuster. Der zweimalige WM-Zweite haderte nur mit seiner Landung. "Wenn ich die besser hinbekommen hätte, wäre es ganz vorn noch spannender geworden", sagte der Bayer.

Nach seinem famosen Qualifikationssprung am Freitag büßte Wellinger die Führung in der Gesamtwertung dieser mit 60 000 Euro für den Sieg dotierten Vierschanzentournee durch Norwegen ein. Neuer Spitzenreiter ist Kraft vor dem Slowenen Peter Prevc. Wellinger liegt in Schlagdistanz auf Rang drei. "Da ist überhaupt nichts entschieden. Es zählt jeder Sprung, also auch die Qualifikationsergebnisse. Da muss man immer auf höchstem Niveau springen. Wer das schafft, gewinnt", betonte Schuster.

dpa

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