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Sportmix Löw bleibt Bundestrainer – auch Bierhoff macht weiter
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11:20 20.07.2010
Fußball-Bundestrainer bis 2012: Joachim Löw soll Vertrag verlängert haben. Quelle: dpa (Archiv)
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FRANKFURT/MAIN. Die Hängepartie hat ein Ende – Fußball-Bundestrainer Joachim Löw und Manager Oliver Bierhoff haben ihre Verträge mit dem DFB bis zur Europameisterschaft verlängert.

Der Deutsche Fußball-Bund berief für 12.30 Uhr in Frankfurt am Main eine Pressekonferenz ein. Daran sollten neben DFB-Präsiden Theo Zwanziger auch Löw und Bierhoff teilnehmen.

Man habe vor dem Start in den Urlaub „den Kopf freihaben wollen“, lautete die Begründung für die überraschend schnelle Verständigung mit dem Verband. Neben Löw werden auch Teammanager Oliver Bierhoff sowie Co-Trainer Hans-Dieter Flick und Bundestorwarttrainer Andreas Köpke ihre Verträge um zwei Jahre verlängern. Die sportliche Leitung hatte am vergangenen Freitag intern über seine Zukunft beraten und die grundsätzliche Entscheidung zur Fortsetzung der Arbeit getroffen.

Während des Turniers in Südafrika, dass die junge deutsche Nationalmannschaft mit der Bronzemedaille überaus erfolgreich bestritt, hatte Löw „jeglichen Gedanken an eine Situation nach der WM völlig abgeschaltet“. DFB-Chef Zwanziger hatte bereits während der WM intensiv um Löws Verbleib geworben.

Löw arbeitet wie Bierhoff seit 2004 für den DFB. Zunächst war er von Sommer 2004 an zwei Jahre Assistent des damligen Bundestrainers Jürgen Klinsmann. Nach der WM 2006 in Deutschland löste er den damals „ausgebrannten“ Klinsmann als Cheftrainer ab. Löw führte das DFB-Team bei seinem ersten großen Turnier 2008 bei der Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz bis ins Finale. Sein aktuelles Team mit Jungstars wie WM-Torjäger Thomas Müller (20) und Spielmacher Mesut Özil (21) bietet ihm hervorragende Perspektiven. Löw selbst sprach von „einer Mannschaft, der die Zukunft gehört“.

Eine vorzeitige Vertragsverlängerung des DFB mit Löw und seinem Team war Anfang des Jahres unter lautem Getöse geplatzt. Der Verband war damals unter anderem empört über die finanziellen Forderungen von Verhandlungsführer Bierhoff. Löw wiederum ärgerte, dass Interna öffentlich wurden und ihm der Verband ein Ultimatum zur Zustimmung zu einem neuen Vertrag stellte.

dpa

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