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Sportmix Keine Medaille: Nico Ihle Vierter bei Sprint-WM
Sportbuzzer Sportmix Keine Medaille: Nico Ihle Vierter bei Sprint-WM
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14:02 04.03.2018
Verpasste bei der Sprint-WM eine Medaillen: Eisschnellläufer Nico Ihle wurde nur Vierter. Quelle: Peter Kneffel
Changchun

Nach seinem Rennen ballte Nico Ihle noch die Faust, doch beim Zieldurchlauf der Konkurrenten konnte er nur noch den Kopf schütteln. Der Chemnitzer hat die erste WM-Medaille für deutsche Eisschnellläufer bei Sprint-Weltmeisterschaften seit 27 Jahren erneut nur haarscharf verpasst.

Wie schon vor zwei Jahren in Astana kam der Olympia-Achte am Sonntag in China mit 139,535 Punkten nur auf den bitteren vierten Rang. Zwölf Hundertstel fehlten dem 32-Jährigen zum Sprung auf das Podest. Das letzte WM-Edelmetall für die Deutschen hatte der Berliner Uwe-Jens Mey 1991 mit Silber gewonnen.

500-Meter-Olympiasieger Havard Lorentzen holte unterdessen nach 37 Jahren wieder den WM-Titel nach Norwegen. Mit 139,360 Punkten setzte er sich knapp vor den Niederländern Kjeld Nuis und Kai Verbij durch.

Im abschließenden 1000-Meter-Rennen gab Ihle noch mal alles und steigerte sich in 1:09,29 Minuten auf den zweiten Strecken-Platz hinter Olympiasieger Nuis. Ein Ergebnis, das ihm bei Olympia die Freudentränen in die Augen getrieben hätte. Dort war er aber nur Achter geworden. In den Kurven ging Ihle volles Risiko und setzte damit seinen Plan um, alle Reserven zu mobilisieren. Die von ihm noch positiv gesehene "Lauerstellung" mit Platz vier zur Halbzeit verhalf in der Endabrechnung aber nicht zu Bronze.

Bei den Damen sicherte sich Olympiasiegerin Jorien ter Mors als zweite Niederländerin in der 48-jährigen Geschichte von Sprint-Weltmeisterschaften den Titel. Zuvor hatte nur Marianne Timmer 2004 Gold in die Eisschnelllauf-Nation Nummer eins geholt.

Ter Mors, die in Pyeongchang als erste Sportlerin nicht nur die 1000 Meter auf der langen Bahn, sondern auch Olympia-Bronze im Shorttrack-Team gewonnen hatte, setzte sich auch auf der zweiten 1000-Meter-Distanz in 1:15,19 Minuten durch und gewann den Vierkampf mit 150,735 Punkten sicher vor der US-Amerikanerin Brittany Bowe (151,915) und der zu Olympia vom IOC nicht eingeladenen Olga Fatkulina (Russland/152,620).

Die nach drei Strecken in Führung liegende Titelverteidigerin Nao Kodaira aus Japan musste wegen eines grippalen Infekts und starken Hustens den Wettkampf vorzeitig abbrechen. Gabriele Hirschbichler aus Inzell kam in der Gesamtwertung als Zehnte mit 156,310 Punkten erstmals bei einer Sprint-WM in die Top 10.

dpa

Der argentinische Tennisprofi Juan Martin del Potro hat das Turnier in Acapulco gewonnen und damit seinen 21. Titel auf der ATP-Tour gefeiert.

Der einstige US-Open-Sieger und Olympia-Zweite von Rio bezwang im Endspiel den Südafrikaner Kevin Anderson mit 6:4, 6:4. Del Potro hatte im Halbfinale den Hamburger Alexander Zverev ausgeschaltet.

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