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Sportmix Hoeneß sitzt neben Veh
Sportbuzzer Sportmix Hoeneß sitzt neben Veh
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13:55 15.01.2010
Neues VfL-Duo: Dieter Hoeneß (links) und Trainer Armin Veh. Quelle: lni
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Seine Bank-Premiere erlebt Hoeneß bereits an diesem Samstag, wenn Wolfsburg beim früheren Veh- und Hoeneß-Club VfB Stuttgart antritt. „Kurzfristiges Ziel ist ein Sieg in Stuttgart“, sagte Hoeneß. „Wir müssen in der Rückrunde attackieren. Sechs Punkte Rückstand zu Platz fünf sind kein Pappenstiel. Aber wir wollen einen Platz für einen internationalen Wettbewerb erreichen. Das ist ein ehrgeiziges Ziel“, fügte der langjährige Hertha-Manager hinzu.

Von der großen Erfahrung des 57 Jahre alten Hoeneß, der nach 13 Jahren bei Hertha BSC im Sommer 2009 eine mehrmonatige Auszeit genommen hatte, wollen die Niedersachsen langfristig profitieren. „Seine Verpflichtung ist ein wichtiger Beitrag, um sich dauerhaft an der Bundesliga-Spitze zu etablieren“, betonte Aufsichtsratsmitglied Stefan Grühsem. Aktuell stehen für Hoeneß, der mit seiner Familie nach Wolfsburg zieht, und Veh bis Ende Januar wichtige Personalentscheidungen an. Um die anfällige Abwehr zu stabilisieren (Hoeneß: “32 Gegentore springen einem ins Auge“), denkt die VfL-Doppelspitze über die Verpflichtung von neuen Defensivspielern nach. Als Zugänge sind der Brasilianer Miranda und die beiden Schalker Rafinha und Benedikt Höwedes im Gespräch. „Diese Personalien kommentiere ich nicht“, sagte Hoeneß. Er will alle Transfers in Abstimmung mit Trainer Veh vornehmen, der das Engagement des neuen Managers ausdrücklich begrüßte.

„Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Dieter Hoeneß, da bin ich kein Heuchler. Ich kann mich jetzt auf die Trainertätigkeit konzentrieren und werde keine Vertragsverhandlungen mehr führen“, erläuterte Veh die Aufgabenverteilung innerhalb des Führungsduos. Noch vor Wochen, als erste Gerüchte über das Hoeneß-Comeback in Wolfsburg auftauchten, hatte sich Veh gegen einen Manager beim VfL ausgesprochen. „Der Zeitpunkt der Verpflichtung war nicht günstig für mich, dennoch war es absolut richtig, um den Verein voranzubringen“, argumentierte Veh. Von einem Machtverlust wollte er nichts wissen: „Ich kann aufstehen und habe die Hose an.“ lni

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