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Sportmix HSV eine Nummer zu groß für Burgdorf
Sportbuzzer Sportmix HSV eine Nummer zu groß für Burgdorf
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11:00 24.12.2009
Durchgezogen: Thomas Bergmann (links) versucht, Hamburgs Nationaltorwart Johannes Bitter zu überwinden. Quelle: Petrow
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VON MICHAEL LANGE UND PHILIPP SCHAPER

HANNOVER. Natürlich reichte es nicht für die TSV Hannover-Burgdorf gegen den mit Handballstars gespickten HSV Hamburg, 25:31 hieß es nach 60 Minuten. Aber trotzdem sollten die Spieler des Bundesliga-Neulings heute entspannt unterm Tannenbaum sitzen, denn vier Ziele immerhin hatten sie erreicht in der mit 4400 Zuschauern proppevollen AWD-Hall: Sie hatten lange gut mitgespielt, die Pleite in Grenzen gehalten, ihr Publikum prächtig unterhalten – und Hamburgs Trainer Martin Schwalb fast zur Weißglut getrieben.

Schon bei der ersten Auszeit nach 25 Minuten beim Stande von 12:10 aus Hamburger Sicht hatte Schwalb seinen Spielern ordentlich die Meinung gegeigt, in der Pause dann wurde es in der HSV-Kabine ohrenbetäubend laut: „Was glaubt ihr denn, wer ihr seid?“, wütete Schwalb - der Halbzeitstand (16:12 für Hamburg) stellte ihn offenkundig nicht zufrieden.
Später verriet Schwalb, dass er in der Tat ziemlich nervös gewesen sei. Er habe lange das Gefühl gehabt, „dass das Spiel kippen kann“, und sei „wirklich sehr froh, dass wir gewonnen haben“.

Das war dann vielleicht doch ein bisschen zu viel der Ehre für die TSV, die zwar wacker kämpfte und sich nie hängen ließ - aber eine echte Chance hatte die Mannschaft von Trainer Frank Carstens nicht. „Sechs Stück, das ist in Ordnung“ lautete Carstens’ Kurzresümee - ohne Rückraum-Ass Piotr Przybecki, den Carstens geschont hatte, und den erkrankten Kreisläufer Frank Habbe war nicht mehr drin. Zwar hatte die TSV den Favoriten zwischenzeitlich mächtig genervt, aber vom Zeitstrafenhagel vor allem des zweiten Durchgangs profitierte vor allem der HSV, der uneinholbar davonzog. „Das Problem war, dass wir in der zweiten Halbzeit zu viele Strafen bekommen haben“, erkannte Jacek Bedzikowski - der Pole selber hatte nach seiner dritten Zeitstrafe Rot gesehen. Und Jan-Fiete Buschmann erkannte neidlos die Qualität des HSV an: „Das ist einfach eine andere Liga“ - dabei fehlten den Hamburgern mit Marcin Lijewski und Guillaume Gille zwei verletzte Weltklasseleute.

Erfolgserlebnisse hatte die TSV dennoch, etwa der lange verletzte Thomas Bergmann, der Nationaltorwart Johannes Bitter in der Schlussphse zwei schöne Treffer einschenkte. Und die Erkenntnis, „dass wir kämpferisch zufrieden sein können“, wie Bedzikowski feststellte - auch deshalb feierte das Publikum das Team begeistert. Diese Unterstützung wird leider am Sonnabend (15 Uhr) fehlen, wenn es zur SG Flensburg-Handewitt geht.

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