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Sportmix DFB-Pokal: Torhungrige Bayern "wollen nach Berlin"
Sportbuzzer Sportmix DFB-Pokal: Torhungrige Bayern "wollen nach Berlin"
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14:42 28.02.2017
Franck Ribéry ist fit für das Spiel gegen den FC Schalke 04. Quelle: Federico Gambarini
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München

Fünf Treffer gegen Arsenal, acht gegen den Hamburger SV - lassen die nimmersatten Bayern nun Torfestival Nummer drei gegen Schalke folgen?

Carlo Ancelotti hält von derartigen Hochrechnungen erwartungsgemäß nichts, auch wenn seine Fußballstars vollgepumpt mit Selbstvertrauen und der Lust auf noch mehr Tore in die Pokal-Kraftprobe am Mittwoch (20.45 Uhr) mit dem Herausforderer aus Gelsenkirchen gehen.

Überheblichkeit bei seinem Team fürchtet der Trainer des FC Bayern jedenfalls nicht: "Nein, das ist ein Viertelfinale. Wir wollen nach Berlin fahren. Und Schalke ist eine gute Mannschaft", begründete der Italiener. An das nächste Schützenfest im eigenen Stadion glaubt der Titelverteidiger nicht. "Jedes Spiel 8:0 zu gewinnen geht nicht", sagte Robert Lewandowski. Dem Super-Torjäger würde auch ein knapper Erfolg genügen. "Egal wie, wir wollen in die nächste Runde, das ist unser Ziel", erklärte der Pole. "Das ist ein K.o.-Spiel, da gilt es weiterzukommen", ordnete Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge an.

Die vom Kräfteverschleiß der englischen Wochen gezeichneten Schalker wollen dem Favoriten einen großen Pokalkampf bieten. "Wir wollen über uns hinauswachsen", kündigte Trainer Markus Weinzierl am Dienstag an: "Wir hatten kein Losglück. Ich hoffe, dass wir jetzt Spielglück haben." Manager Christian Heidel hofft ebenfalls auf ein 2011-Revival: "Vor dem letzten Pokalsieg hat Schalke auch in München gewonnen."

Beim 1:0 im Halbfinale vor sechs Jahren stand Manuel Neuer noch im Schalker Tor. Und der Spanier Raúl erzielte das Tor für das Team des damaligen Trainers Felix Magath. Ein neuerlicher Überraschungscoup ist geplant. Heidel erinnerte vor allem an das Duell um Bundesliga-Punkte vor knapp vier Wochen: "Wir müssen die Bilder vom 1:1 im Kopf haben."

Kompakt, mutig und gut organisiert erbeuteten die Königsblauen am 4. Februar einen Punkt in München. Für die Neuauflage lautet Heidels Matchplan: "Irgendwann müssen wir einen Nadelstich setzen und dann verteidigen, bis der Arzt kommt." Klingt simpel, ist es aber nicht.

Empfangen werden die Gäste mit Respekt. "Die Schalker sind gut drauf und haben ihre Leistungen gebracht in der letzten Zeit", bemerkte Neuer. Arjen Robben geht davon aus, dass es die Schalker defensiv anders versuchen werden als zuletzt Arsenal und der HSV, die jeweils mit einer Viererkette antraten. "Es kommen jetzt wieder Gegner wie Schalke, die mit Fünferkette spielen. Da müssen wir vielleicht noch mehr angreifen, mit noch mehr Spielern nach vorne", meinte Robben.

Mit Tempo und viel Bewegung ohne Ball will Ancelotti das Bollwerk des Gegners knacken. Der wieder fitte Franck Ribéry könnte Douglas Costa auf dem linken Flügel ersetzen und "Servicemann" Thomas Müller nach seiner guten Leistung gegen den HSV auch mal wieder in einem großen Spiel in der Startelf auflaufen. "Müller ist wichtig, weil er der Mannschaft hilft", sagte Ancelotti. Aber wichtiger als einzelne Akteure sei die Einstellung: "Ohne Spirit keine Qualität!"

Schalke kommt mit dem vom Gegner ausgeliehenen Holger Badstuber als Abwehrchef in die ausverkaufte Allianz Arena. "Das wird eine harte Nuss", weiß Badstuber, der die Aufgabe gegen "seine" Bayern mit der in München erlernten Mia-san-mia-Haltung annimmt. "Warum sollten wir Angst haben?" Das Endspiel ist nur noch zwei Siege entfernt. "Wir wollen den Bayern einen großen Fight liefern", sagte Außenbahnspieler Alessandro Schöpf, auch ein Königsblauer mit Münchner Vergangenheit.

Das Abschlusstraining bestritten die Bayern am Dienstag im Schneeregen ohne den erkrankten Renato Sanches. Der Einsatz von David Alaba ist wegen einer Zehenprellung fraglich. Für ihn ist hinten links Juan Bernat eine Option. Das kämpferische Vorbild bei Schalke könnte Sead Kolasinac verkörpern. Der Gegenspieler von Robben hat schon eine gebrochene Nase. Jetzt klagt Kolasinac auch noch über Adduktorenprobleme. "Er wird auch mit dem Kopf unterm Arm spielen", scherzte Weinzierl.

dpa

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