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Sportmix 52. Super Bowl: Patriots Favorit, Eagles Außenseiter
Sportbuzzer Sportmix 52. Super Bowl: Patriots Favorit, Eagles Außenseiter
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13:15 03.02.2018
Der 52. Super Bowl findet im U.S. Bank Stadium in Minneapolis statt. Quelle: Charles Baus
Minneapolis

Im 52. Super Bowl, dem größten Einzelsportereignis der Welt, wird in der Nacht zum Montag die Krone des American Football vergeben.

Als Favorit gehen die New England Patriots um Superstar Tom Brady ins Rennen, eine Titelverteidigung wäre der sechste Sieg. Die Philadelphia Eagles stehen zum dritten Mal im NFL-Finale, gewonnen haben sie noch nie. Die Patriots gelten als Favorit, die Eagles als Underdog - in Minneapolis wird dennoch ein spannendes, enges Spiel erwartet.

Rund um den Globus werden fast eine Milliarde Menschen dem Spektakel zusehen, allein in den USA sind es vermutlich um die 110 Millionen. Star der 30-minütigen Halbzeitshow ist Justin Timberlake. Mit Spannung wird erwartet, ob Spieler während der von Pink gesungenen Nationalhymne wieder aus Protest gegen soziale Ungleichheit niederknien werden.

Im Mittelpunkt des Spiels stehen die Quarterbacks. Für Brady (40) ist das Finale die achte Super-Bowl-Teilnahme, der gesamte Kader der Eagles kommt auf sieben. Nick Foles (29) wird die Eagles dirigieren, der etatmäßige Quarterback Carson Wentz ist verletzt. Mitentscheidend wird sein, beide Quarterbacks nicht in den Rhythmus kommen zu lassen.

Die Defensive der Eagles hat im Schnitt nur 18,4 Punkte pro Spiel zugelassen, so wenige wie kein anderes Team der NFL. Allerdings ist die Verteidigung der "Pats" ähnlich stark und erlaubte nur durchschnittlich 18,5 Punkte. Das Angriffsspiel der Patriots ist extrem variabel, die Eagles gelten als besonders druckvoll.

Patriots-Coach Bill Belichik gilt als strategisches Genie und einer der erfolgreichsten Trainer überhaupt. Sein Gegenüber ist Doug Pederson, ein früherer Quarterback, der 1995 kurze Zeit bei den Düsseldorf Rhine Fires gespielt hat.

In 13 Begegnungen mit den Patriots gingen die Eagles sieben Mal als Sieger vom Platz, zuletzt gewannen sie 2015 mit 35:28. Brady & Co. können auch aussichtslos scheinende Partien noch drehen. Das Finale 2017 gewannen sie nach 3:28-Rückstand noch gegen die Atlanta Falcons.

Für beide Teams stand kurz vor dem Finale in Minneapolis nur noch leichtes Training auf dem Programm, dabei zollten Belichik und Pederson ihrem Gegner jeweils großen Respekt.

Um die Vince-Lombardi-Trophäe wird im neuen, hochmodernen US Bank Stadion gespielt. Die Halle ist geschlossen, mit fast 20 Grad Celsius unter Null wird es das wohl kälteste Finale der NFL-Geschichte. Das Siegerteam bekommt pro Spieler eine Prämie von gut 100 000 Dollar, die Verlierer etwa je 50 000. Deutsche stehen nicht auf dem Feld.

dpa

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