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Sportmix Regional TTK Großburgwedel verbannt das Abstiegsgespenst
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16:24 04.02.2018
Die Engelbostelerinnen Jessika-Joyce Xu (rechts) und Kateryna Somova bekommen im zweiten Doppel gerade noch so die Kurve. Quelle: Plümer
Hannover

Die Frauen des TTK Großburgwedel haben mit dem 6:4 gegen den ESV Weil einen wichtigen Erfolg im Kampf um den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga eingefahren. Nach zwischenzeitlichem 2:4-Rückstand drehten die Gastgeberinnen auf. Im finalen Einzel bekam Suzanne Dieker ihre Anfangsnervosität beim umjubelten 3:11, 6:11, 11:6, 11:8, 11:7 gegen Anna Kirichenko rechtzeitig in den Griff. Ein weiteres Lob gebührte der Ägypterin Aida Rahmo, die sich gleich mit zwei Erfolgen an der faustdicken Überraschung beteiligte. „Sie strotzte vor Selbstvertrauen“, lobte Teamcoach Michael Junker.

Das Spitzenduo Polina Trifonova/Dijana Holoková rundete die Mannschaftsleistung mit einem wichtigen 3:2-Sieg im Doppel sowie zu Beginn der Aufholjagd ab. Trifonova meisterte beim 11:9, 13:15, 11:8, 11:6 im Topduell gegen Ievgeniia Vasylieva nach dem Rückschlag im zweiten eine brenzlige Situation im dritten Satz. Holoková machte sich die Erkenntnis aus Trifonofas 0:3-Niederlage gegen Charlotte Carey zunutze. Die Waliserin blockte die Bälle nicht und hielt sie auch nicht im Spiel. „Sie ging sofort in die Offensive. Dijana blieb dicht am Tisch und konnte direkt kontern“, beschrieb Junker. Mit dem 11:7, 11:9, 5:11, 11:8 glückte der Slowakin der Ausgleich zum 4:4.

„Dass wir die letzten vier Einzel einsacken, scheint gegen Weil zum Standard zu werden. Mit diesem Sieg konnten wir unsere Position im Mittelfeld festigen“, sagte Junker. Das Abstiegsgespenst hat der Aufsteiger verbannt.

In der Oberliga Nord-West rang Tabellenführer MTV Engelbostel-Schulenburg die abstiegsbedrohte TuSG Ritterhude in einem dreistündigen Kampf mit 8:4 nieder. Mehr als die Hälfte der Spiele ging über fünf Sätze, wobei Jessika-Joyce Xu/Kateryna Somova mit einem 9:11, 11:4, 11:4, 7:11, 14:12 im Doppel gerade noch so einen 0:2-Rückstand verhindern konnten. „Die Vorzeichen waren anders als im Hinspiel. Die Gäste hatten ihre Nummer zwei dabei, uns fehlte Spitzenspielerin Kateryna Bashmakova“, erklärte MTV-Trainer Stephan Hartung.

Tabea Braatz und Xu mit einem 3:0 gegen Katharina Wrieden markierten das 3:1. Somovas Kondition war schon beim 10:12, 14:12, 7:11, 11:3, 11:9 im ersten Einzel geprüft worden. „Im fünften Satz lag sie 4:7 hinten“, berichtete Hartung. Nach Niederlagen von Anna Rump und Braatz gegen Wrieden bestätigte Xu ihre fantastische Form. Somova hielt beim 12:10, 6:11, 11:7, 10:12, 11:5 ihre Nerven im Zaum, und Rump steuerte mit einem 3:1 das 7:3 bei. Die 13:0-Serie von Somova riss dann beim 11:8, 8:11, 6:11, 11:5, 9:11 gegen Wrieden, doch Braatz drehte gegen Bianca Hampel einen 0:2-Rückstand in einen 3:2-Sieg. Hartung: „Ein verrücktes Spiel, denn auch im dritten Satz lag Tabea schon mit 6:10 zurück.“ Das Team wurde anschließend bei der Jahresversammlung des MTV zur „Mannschaft des Jahres“ gekürt.

In der Bezirksoberliga Nord der Männer fuhr der SSV Langenhagen einen 9:3-Pflichtsieg bei Schlusslicht TuS Bothfeld ein. „Widerstand hat einzig deren Spitzenspieler Thomas Jendrich geleistet, der Thomas Lemke und Justin Bonhage bezwang“, sagte Sprecher Justin Bonhage.

Von Martina Emmert

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