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Sportmix Regional Seelzer müssen zu den Giganten
Sportbuzzer Sportmix Regional Seelzer müssen zu den Giganten
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17:17 01.02.2018
Volltreffer: Sevak Miroyan vom BSK erwischt den Schwedter Hagen Worofka. Nun geht es für die Seelzer nach Hamburg. Quelle: Foto: Petrow
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Boxen

Es kommt nicht so selten vor, dass die Athleten in diesem Sport blaue Augen davontragen. Blauäugig sollten aber weder Boxer noch deren Trainer sein – und naiv ist Arthur Mattheis gewiss nicht. Der Vorsitzende und Coach des Bundesligisten BSK Hannover-Seelze warnt vielmehr vor dem nächsten Kontrahenten, wenngleich der angeschlagen zu sein scheint: „Dieser Gegner wird alles aufbieten, was er kann. Wir werden nichts geschenkt bekommen.“ Morgen steigen die Seelzer um 19 Uhr bei den Hamburg Giants in den Ring.

Ukrainer haben eingeschlagen

Während der BSK die Nordstaffel nach zwei Erfolgen anführt, haben die Hanseaten ihren bisher einzigen Vergleich verloren (11:13 ge­gen Traktor Schwerin). „Sie werden eine stärkere Formation aufbieten, ihre drei stärksten Männer hatten sie nicht dabei“, sagt Mat­theis. So rechnet er im Superschwergewicht mit dem Jugend-Olympiasieger und Teamkapitän Peter Kadiru. Mit ihm wird es der Ukrainer Oleksandr Babych zu tun bekommen. „Da wird die Halle wackeln“, mutmaßt Mattheis.

Babychs Landsmann Juri Chestak (beide kommen aus dem Boxstall, der die Klitschko-Brüder hervorbrachte) ist im Leichtgewicht gesetzt, immerhin ist er Europameister. Und die Seelzer fliegen einen weiteren Ukrainer ein: Oleksandr Pohrebniak (19) aus Poltawa soll die Lücke im Halbschwergewicht schließen, die durch den Ausfall Ibrahim Bazuevs entstanden ist. „Das ist ein Junge mit viel Potenzial, er ist Dritter bei der nationalen Meisterschaft geworden. Ich bin bisher generell absolut begeistert von den Ukrainern, sie passen super in unser Team“, kommentiert Mattheis.

„Sevak Miroyan ist ein Krieger“

Auf Raman Sharada (Federgewicht) und Chestak sollen Sevak Miroyan (Halbwelter), Magomed Schachidov (Welter), Andrey Merzlyakov (Mittel), Khyzhniak, Eugen Waigel (Schwer) sowie Babych folgen. In dieser Woche hat sich Mattheis täglich bei den Boxern erkundigt, ob sie gesund und fit sind. „Es ist wichtig, dass ich weiß, wie es ihnen geht. Und für die Jungs ist es auch gut, dadurch fühlen sie sich umsorgt“, sagt der BSK-Macher.

Mit dem Münchner Schachidov und Waigel haben die Gäste zwei deutsche Meister in ihren Reihen. Der Walsroder Waigel ist überdies Kickbox-Weltmeister – beide sind gesetzt. Viel Lob gab es ferner zuletzt abermals für den Armenier Miroyan, der schon in der vergangenen Saison zum besten BSK-Athleten avancierte. „Sevak ist in absoluter Topform. In Armenien sind die Kampfsportarten sehr populär. Das merkt man ihm an, er ist ein Krieger“, lobt Mattheis den 25-Jährigen.

Ergebnis erneut korrigiert

Den ersten Kampf hatten die Seelzer bei Traktor Schwerin mit 13:11 gewonnen. Dann erfolgte eine Ergebniskorrektur: Das Duell zwischen Bazuev und Xhek Paskali war in der zweiten Runde wegen des Achillessehnenrisses von Bazuev abgebrochen worden. Paskali siegte für Traktor, wenngleich der Seelzer nach Punkten klar geführt hatte. Das wurde zwar nachgeholt und Bazuev zum Gewinner erklärt, 14:10 hätte damit der BSK gewonnen, nun legten die Schweriner jedoch erfolgreich Protest ein, da die Bearbeitungsfrist von fünf Tagen überschritten worden sei: Ein 13:11 steht damit für den BSK Seelze also zu Buche.

Am folgenden Wochenende pausieren die Seelzer, dann kommt es am 17. Februar zum Knaller ge­gen Hertha BSC.

Von Stefan Dinse

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