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Sportmix Regional RSV wehrt sich im Derby nach Kräften
Sportbuzzer Sportmix Regional RSV wehrt sich im Derby nach Kräften
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18:03 12.02.2018
Auf dem Weg zum 6:8 – Nieke Eschemann setzt sich am Kreis durch und trifft für den RSV. Quelle: Fotos: CHRIS
Handball

Es ist geschafft: Die Landesliga-Frauen des MTV Großenheidorn haben ihr erstes Auswärtsspiel in dieser Saison gewonnen. Nach sieben Niederlagen siegte das Team von Trainer Bernd Rindfleisch beim TuS Altwarmbüchen mit 28:18 (12:11).

Die Großenheidornerinnen hatten die Partie im Vorfeld als richtungsweisend deklariert. Mit einem Sieg wollten sie den Abstand zu den Plätzen im unteren Tabellendrittel vergrößern. Zunächst sah es indes nicht danach aus. Obwohl bis auf Jacqueline Dreyer und Julia Schröpfer alle Akteurinnen an Bord waren, gerieten die Gäste mit 3:5 in Rückstand. Nach einer Viertelstunde traf Merle Rindfleisch zum 6:6 – innerhalb von drei Minuten wurde eine 9:6-Führung erzielt.

Nach der Pause glückte dem TuS nur noch einmal der Ausgleich – zum 13:13. Danach blieben die Gäste fünf Minuten lang ohne Gegentor. In dieser Zeit zogen die MTV-Spielerinnen auf 18:13 davon. Als Franziska Battermann zwei Minuten vor Schluss den 28:18-Endstand erzielte, war die Freude bei den Gästen riesengroß. Ausgerechnet beim langjährigen Konkurrenten aus Altwarmbüchen hatten sie die Oberhand behalten.

MTV Großenheidorn: Gieselmann, Kloppenburg – Schirmer (9), Lodzig (4), F. Battermann (3), N. Rindfleisch (3), De Salvo (2), Lindsay (2), M. Rindfleisch (2), Röhrkasten (1), J. Battermann (1), Hogrefe (1), Grigat

Weniger erfolgreich war die zweite Mannschaft des MTV Gro­ßenheidorn. Stark ersatzgeschwächt wurde die Auswärtspartie in der Regionsoberliga beim SJB Binnen mit 20:23 (8:10) verloren.

Nur in der Anfangsphase der Partie hielten die Gäste den Gleichstand. Danach geriet der MTV mit 10:16 in Rückstand. Hoffnung keimte noch einmal auf, als Nadine Geiger Mitte der zweiten Hälfte auf 17:18 verkürzte. Für den Ausgleich oder eine Führung reichte es nicht.

MTV Großenheidorn II: Thiele – Meyer (7/1), Geiger (4/1), Porwit (3/1), Pickert (2), Schwinn (1), Kracht (1), Kühl (1), Langer (1)

Das Nachbarschaftsduell zwischen dem RSV Seelze und TSV Neustadt dominierten die Gäste. Der RSV unterlag mit 23:33 (12:19).

Jennifer Rettberg traf in der Anfangsphase zum 2:2 für die Seelzerinnen. Danach lagen nur noch die Neustädter Frauen in Führung. Angetrieben von der überragenden Chantal Witte bestimmten die Gäste das Geschehen. Witte erzielte 13 Tore und war die auffälligste Akteurin auf dem Feld. Die Hausherinnen stemmten sich jedoch mit aller Macht gegen die drohende Niederlage. In der 39. Minute traf Patricia Deissler zum 19:22. Ihr Treffer machte Hoffnung auf die Wende, die aber nicht erfolgte.

RSV Seelze: Klünder, Höltkemeier – Papadopoulos (6/2), Rettberg (6/1), Weber (4/1), Eschemann (4), Deissler (1), Müller (1), Saborowski (1), Heuer, Ehli, L. Bargfrede TSV Neustadt: Schmidt – Witte (13), Hanisch (7), Schulz (4), Woydt (3), Tiedgen (2), Fischer (2), Imhoff (1), Liß (1), Reinke, Knoblich

Mit einem dünn besetzten Kader hat sich der Garbsener SC teuer verkauft. Am Ende stand eine 15:17 (8:10)-Niederlage bei der HSG Exten-Rinteln zu Buche.

Mit lediglich sieben Feldspielerinnen war der GSC angereist. Schnell lag man mit 1:5 hinten. Wieder einmal waren die Gäste nicht durchschlagskräftig genug im Angriff. In der Schlussphase der ersten Hälfte kämpften sie sich wieder heran. Linda Dierwald traf zum 7:8. Zehn Minuten vor dem Abpfiff war beim 11:16 die Entscheidung gegen die Gäste gefallen, die erneut vier Siebenmeter nicht verwandeln konnten.

Garbsener SC: Brix, Szydlowski – Plumenbaum (5), Papke (3/2), Wittig (3), Diewald (2), Schanke (1), Segel (1), Behrens

Wacker Osterwald hat die schwere Auswärtshürde bei der HSG Nienburg II gerissen. Mit 18:27 (5:15) wurde die Begegnung deutlich verloren, die Tabellenspitze aber verteidigt.

Daniela Apel traf zum 1:0 für Wacker – es sollte die erste und einzige Führung für die Gäste bleiben. Wenige Minuten später lagen sie bereits mit 1:4 hinten. Zwei Tore von Nina Schmidt ließen die Gäste noch einmal auf 3:4 herankommen. Als im Angriff dann nichts mehr kam, gerieten die Gäste mit 3:10 ins Hintertreffen. Fünf Tore in einer Halbzeit waren ungewöhnlich für eine so angriffsstarke Mannschaft wie Wacker Osterwald – und der Hauptgrund für die Niederlage.

Wacker Osterwald: Cravaack, Haase – Apel (6/5), Schmidt (5), Uelschen (3), Telle (2), Berndt (1), Bsuek (1), Zivkovic, Klutentreter, Köhnemann, Felker, V. Armbrecht, Demmer

Von Hartmut Butt

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