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16:32 14.03.2018
„Ich war jeden Tag hier“: Michael P. Wermelt hat in den vergangenen Jahren als Präsident des GC Hannover auf der Anlage am Blauen See viel angeschoben und bewegt. Quelle: Purbs
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Garbsen

Als der Golfclub Hannover (GCH) vor fünf Jahren seinen 90. Geburtstag feierte, veröffentlichte der Club zu diesem besonderen Anlass ein Festbuch. Darin fanden sich unter anderem Geschichten und Erzählungen von zahlreichen GCH-Mitgliedern und Gästen, die unterhaltsam von ihrem gemeinsamen Weg mit dem Traditionsclub aus Garbsen berichteten. „Sie sind eine kleine Auswahl von all den Zeitzeugen, die über Generationen und gemeinsam mit ihren Familien die Clubgeschichte geprägt haben“, sagte Präsident Michael P. Wermelt damals. Wenn Verein im Westen der Region Hannover in fünf Jahren sein 100-jähriges Jubiläum feiert, wird garantiert auch die Geschichte vom Präsidenten Wermelt, der 14 Jahre lang die Geschicke des Clubs lenkte, einen Platz in der neuen Chronik haben.

Seit 2004 war er Präsident des Golfclubs Hannover, eine lange Zeit, in der er viel angeschoben und bewegt hat. „Er schaut über seine Nasenspitze hinaus und beackert nicht nur das Feld, auf dem er gerade steht“, beschrieb die GCH-Angestellte Stefanie Markworth vor einiger Zeit sehr passend ihren Chef. Am Montagabend bei der Mitgliederversammlung des Traditionsclubs hat er das Feld geräumt. Nach 14 Jahren legt Wermelt die Zukunft in andere Hände. Jörg Echternach, bislang zweiter Vorsitzender des GCH, ist nun verantwortlich für die Zukunft des Vereins, dessen Mitglieder Wermelt am Montagabend zum Ehrenpräsident ernannt haben.

„Sportlichkeit, Tradition und der schöne Waldplatz, der einzigartig in der Region ist“, das sind für Wermelt die herausragenden Eigenschaften, die den GCH auszeichnen. „Sportlich sind wir zurzeit nach dem Golfclub zur Vahr Bremen die Nummer 2 im Golf-Verband Niedersachsen-Bremen“, sagt der 74-Jährige. Und wie viel Freude es macht, zwischen den alten Bäumen auf der Anlage auf die Runde zu gehen, davon konnten sich vor zwei Jahren auch ganz besondere Gäste überzeugen.

Mit Begeisterung erzählt der Ehrenpräsident des GCH von den Special Olympics, bei denen im Juni 2016 geistig behinderte Golfer auf der Anlage am Blauen See ihre Wettkämpfe austrugen. Ein Besuch von Golfern, die bei Wermelt tiefen Eindruck hinterlassen haben. „Bei der Siegerehrung hat mich einer der Golfer mit Downsyndrom angetickt und gesagt: ,Das hast du gut gemacht.‘ Das war für mich das schönste Lob in all den Jahren.“

„Die Agenda 100 führe ich noch zu Ende“

Schulterklopfen und Anerkennung gab es in den vergangenen Jahren reichlich für Wermelt. Auch wenn die Amtszeit des 74-Jährigen als Präsident vorbei ist, ganz loslassen kann und will er noch nicht. Ein Projekt liegt ihm noch sehr am Herzen. „Die Agenda 100 führe ich noch zu Ende“, sagt Wermelt. Spätestens zum 100-jährigen Jubiläum des Vereins in fünf Jahren „wollen wir einen Platz haben, der eine Qualität hat, die dem Jahr 2020 entspricht“.

Vieles von seinem Masterplan, mit dem er 2004 als GCH-Präsident gestartet war, hat der frühere Manager umgesetzt und dabei stets auch die Zukunft des Traditionsclubs aus Garbsen im Blick gehabt. Die gesamte Anlage sei überarbeitet und saniert worden, sagt Wermelt. Was noch fehle, sei die Erneuerung der mehr als 60 Jahre alten Grüns. „Das liegt mir am Herzen, da baue ich hier noch weiter mit rum“, sagt der neue GCH-Ehrenpräsident und lacht.

In seiner Freizeit will er endlich wieder zum Golfschläger greifen und auch öfter mal wieder zusammen mit seiner Frau auf die Runde gehen. „Das Golfspielen ist in all den Jahren viel zu kurz gekommen. Dabei geht es mir nicht darum, mein Handicap zu verbessern. Ich freue mich einfach, für diesen herrlichen Sport mehr Zeit zu haben“, sagt Wermelt, der seine Leidenschaft für den Golfsport an seine Familie weitergegeben hat. „Ich habe fünf Enkelkinder, alles Jungs, und alle spielen Golf.“

Und was wünscht sich der 74-Jährige für die Zukunft seines Clubs? „Dass wir den hohen Standard, den wir haben, erhalten können und die Harmonie im Club so gut bleibt, wie sie ist.“ Auch daran hat Wermelt einen großen Anteil. Auch das hat er gut gemacht.

Von Christian Purbs

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