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Sportmix Regional Lilli Böder holt Bronze bei der deutschen Meisterschaft
Sportbuzzer Sportmix Regional Lilli Böder holt Bronze bei der deutschen Meisterschaft
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17:47 30.07.2018
Lilli Böder Quelle: Abromeit
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Leichtathletik

„Ich bin vollkommen zufrieden. Ich wollte unter die Top Vier, nun habe ich Bronze.“ Maximilian Pingpank hat bei der deutschen Meisterschaft der U-20- sowie U-18-Jugend seine ehrgeizigen Ziele sogar übertroffen. Im Rostocker Leichtathletik-Stadion sicherte sein fulminanter Schlussspurt im 1500-Meter-Rennen der U-20-Jugend Platz drei – und den erträumten ersten Start im Nationaltrikot.

„Ich bin für den Jugend-Länderkampf im Vorfeld der Europameisterschaft in Berlin nominiert. Noch auf der Bahn kamen sie auf mich zu.“ Maximilian Pingpank bekommt nun Paketpost mit Nationaltrikot und Kleidung nach Barsinghausen geschickt.

Im Rennen zeigte er bereits Klasse. Gleich nach dem Start lag der Calenberger vorn. Doch im Wissen um seine Spurtstärke machte er das Rennen langsam: „Warum sollte ich für die anderen Tempo machen?“ Zwei Runden vor dem Ende übernahmen die Gegner das Tempo, Maximilian Pingpank war noch bis 200 Meter vor dem Ziel im Pulk eingekesselt. Doch fand er eine Lücke und spurtete auf der Zielgeraden von Rang sieben noch auf den Bronze-Platz vor. „Die letzten 100 Meter waren die schnellsten des Rennens“, sagte der Deisterstädter zufrieden, sah aber noch Lernbedarf: „Ich muss noch lernen, im Gedränge mehr mit den Armen zu arbeiten. Da bin ich noch zu lieb.“ Doch dass er auch von den favorisierten Gegnern mit deutlich schnelleren Bestzeiten einige hinter sich gelassen hatte, entschädigte für alles.

Bronze gab es ebenfalls für Lilli Böder aus Barsinghausen. Auf der 100-Meter-Geraden sprintete sie bei der U-18-Jugend auf Rang drei. Nach 12,42 Sekunden im Vorlauf steigerte sich Böder im Halbfinale auf 12,09 Sekunden. Die widrigen Winde im Finale betrafen alle. „Das war schon mehr Gegensturm als Gegenwind“, klagte Trainer Björn Sterzel. Für Böder reichten 12,23 Sekunden zu Rang drei. Nur einen Tag später schaffte sie es auch über 200 Meter bis ins Finale. Dort brachte sie die persönliche Bestzeit (24,93) auf Rang fünf. „Lilli war herausragend, wie das ganz Wochenende“, sagte Landestrainer Sterzel. Denn Böders Trainingspartnerin Janina-Marie Grünke (100 m: ­4. 12,25; 200 m: 4. 24,68) lief ebenfalls zweimal im Finale.

Für die Männer und Frauen ging es in den Lang-Staffelrennen um die Titel. Svenja Pingpank (Barsinghausen) übergab den Stab im 3x800-Meter-Rennen noch an Position sechs. Doch ihre Kolleginnen von Hannover Athletics konnten am Ende nur Rang zwölf in 6:53,76 Minuten holen. Die Männer von Hannover Athletics kamen mit dem Egestorfer René Menzel in 7:31,02 Minuten auf Rang elf.

Von Matthias Abromeit

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