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Sportmix Regional Lange Gesichter in Hemmingen
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16:43 05.03.2018
Begeisterung sieht anders aus: Die Hemminger Claus Gottschlich (von links), Serdal Ceylan und Martin Scholz laufe im Spitzenspiel in Badenstedt von Anfang an der Musik hinterher und verlieren mit 5:9. Quelle: Foto: Michelmann
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Er hatte gut begonnen, der Doppelspieltag in der Verbandsliga Süd. 9:6 gegen den RSV Braunschweig, die Pflicht hatte der SC Hemmingen-Westerfeld geschafft, nun sollte im Spitzenspiel beim Badenstedter SC die Kür folgen. Doch daraus wurde nichts, das 5:9 bedeutete einen herben Rückschlag im Kampf um die Meisterschaft. „Eine bittere Niederlage“, sagte Trainer Burghard Oestreich. „Trotz großem Kampf müssen wir jetzt auf Schützenhilfe hoffen.“ Die Hemminger führen mit 28:6 Punkten weiterhin das Klassement an, haben allerdings schon 17 von 18 Partien absolviert. Die Badenstedter (20:4), der TTV 2015 Seelze (20:6) und der SSV Neuhaus (20:8) sind noch deutlich häufiger im Einsatz.

Der Reihe nach: Gegen den RSV lag der Sport-Club mit 2:5 zurück, was auch daran lag, dass Niklas Otto und Guido Hehmann beim 1:3 gegen Christian Brink/Fabian Bretschneider ihre erste Niederlage in dieser Saison hinnehmen mussten. In den Einzeln wurde es nicht besser: Spitzenspieler Otto unterlag Jens Dittmann mit 0:3, es war seine erste Pleite in der Rückrunde. „Er und Guido hatten große Probleme mit den Belägen und dem eigenwilligen Ballabsprungverhalten ihrer Gegner und fanden keinen Spielrhythmus“, berichtete Oestreich. Besser lief es für Gottschlich und Serdal Ceylan, die ihr Team mit klaren 3:0-Siegen ins Spiel zurückbrachten. Das Abwehrduo Otto und Hehmann steigerte sich, Schreiber wurde schließlich mit einem weiteren Drei-Satz-Sieg zum Matchwinner.

Die Partie hatte viel Energie gekostet, generell gingen die Hemminger in Badenstedt geschwächt an die Tische. „Bei Claus war die Grippe ausgebrochen, sodass er mit einem dicken Brummschädel und schweißnass an den Tisch ging“, berichtete Oestreich, dessen Team nach den Doppeln abermals mit 1:2 zurücklag. In der ersten Einzelrunde überzeugten nur Otto und Ceylan, der Rückstand war beim 3:6 bereits beträchtlich. Die Entscheidung fiel im zweiten Einzeldurchgang im oberen Paarkreuz, als Otto mit 3:11, 5:11, 11:9, 11:7, 8:11 gegen Jan-Helge Petri und Hehmann nach einer 2:0-Satzführung noch mit 8:11, 8:11, 9:11 gegen David Salim scheiterten. „Niklas lag im fünften Abschnitt mit 7:4 vorn und unterlag trotz glänzender Leistung, was für die Qualität von Petri spricht“, sagte Oestreich.

Zwei Spiele, zwei Siege – das ist die Bilanz des FC Bennigsen in der Bezirksoberliga Nord gewesen. Dem 9:2 beim SSV Langenhagen ließ der Herbstmeister ein 9:3 im Nachbarschaftsduell gegen die Sp.Vg. Hüpede/Oerie folgen. Der Rückstand auf Tabellenführer SC Marklohe II, der bereits eine Partie mehr absolviert hat, beträgt nur noch einen Zähler, was Hüpedes Kapitän Horst Dangers zu dieser Aussage veranlasste: „Mit großer Wahrscheinlichkeit werden wir in der kommenden Saison nicht mehr in Bennigsen antreten“, sagte er. Die Einzelniederlagen von Georg Andreas Petzold und Udo Zlobinski (13:11, 8:11, 5:11, 11:13 gegen Emrah Colovic) konnten sich die Bennigser leisten. Petzold machte den Sieg mit einem 11:7, 10:12, 6:11, 11:5, 11:8 gegen Fabian Beichert klar. „Das Ergebnis war eine klare Ansage. Wir haben richtig gut gespielt, es gab keinen Schwachpunkt“, sagte Holger Pfeiffer, Spitzenspieler der Steckrüben.

In Langenhagen hielt sich die Gegenwehr in Grenzen. „Wir waren zu jeder Zeit spielbestimmend, es war kein Druckabfall zu verzeichnen Der Sieg von Lennart war wichtig und eine reine Nervensache“, sagte Pfeiffer mit Blick auf Schumanns Fünf-Satz-Erfolg zum 5:1.

Die Hemminger Reserve ließ bei Schlusslicht TuS Bothfeld nichts anbrennen und gewann mit 9:4. „Dieser Sieg war nie gefährdet, mit 15:13 Punkten haben wir de facto das Saisonziel, den Klassenerhalt, erreicht“, sagte Sprecher Knut Goebel, dessen Team in der Mitte alles gewann.

Von Martina Emmert

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