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BITTE LÄCHELN: Die Damen des TTK Großburgwedel posieren für ein Selfie.

BITTE LÄCHELN: Die Damen des TTK Großburgwedel posieren für ein Selfie.
© privat

NP-Sportlerwahl 2017

Tischtennis-Damen des TTK Großburgwedel

Die Damen des TTK Großburgwedel spielen seit dieser Saison in der zweiten Bundesliga. Vor der Saison wurde mit Polina Trifonova eine neue Nummer eins verpflichtet. Und die gebürtige Bulgarin hat großen Anteil daran, dass der TTK gut in die Saison gestartet ist. Zur Mannschaft gehören außerdem Dijana Holoková, Amélie Rocheteau, Aida Rahmo, Suzanne Dieker und Kadrina Junker. Betreut wird das Team von Michael Junker. Der sagte bereits vor der Saison: „Das Leistungsniveau ist verdammt ausgeglichen, eine schwache Mannschaft habe ich nicht entdeckt. Deshalb sehe ich die halbe Liga in Ab­stiegsnöten. Auch wir können uns davon nicht ganz freisprechen.“ Aktuell liegt der TTK jedoch im Mittelfeld. Und die Mannschaft ist nominiert für die NP-Sportlerwahl 2017 – zehn Fragen an Spielerin Amélie Rocheteau.

Hannover.  

Was war Ihr sportlicher Höhepunkt 2017?

Natürlich der Aufstieg. Es war ja bis zum Schluss offen. Als wir es dann geschafft haben, war das schon cool.

Welches Ziel haben Sie für die laufende Saison?

Eigentlich wollen wir nur in der Liga bleiben. Bis jetzt läuft es ja ganz gut. Aber wir wollen jetzt nicht irgendwie aufsteigen. Wir sind von der Spielstärke in der zweiten Liga ganz gut aufgehoben, denke ich.

Welche Rolle spielt Polina Trifonova für Ihr Team?

Wir brauchen einfach jemanden, der sicher punktet. Zwar verliert sie auch manchmal, aber gerade im Doppel ist es recht sicher, dass wir gewinnen mit ihr. Bei uns anderen kann es mal gut laufen, aber auch mal in die Hose gehen.

Warum ist Tischtennis für Sie die beste Sportart überhaupt?

Es ist ziemlich abwechslungsreich. Es gibt so viele verschiedene Spielsysteme, und man muss im Kopf immer voll da sein. Wenn man mal nicht wach ist, hat man schon fast verloren. Und Tischtennis kann auch für die Zuschauer ziemlich spektakulär sein.

Wie wichtig ist eigentlich der Teamfaktor im Tischtennis?

Schon sehr. Man spielt ja für die Mannschaft und nicht nur für sich. Wenn ich alles gewinne, muss das nichts heißen. Da hilft es einem sehr, wenn die anderen bei den Spielen zugucken und anfeuern.

Unternehmen Sie auch außerhalb des Sports viel zusammen als Team?

Bei uns ist das etwas schwierig, weil wir fast alle woanders wohnen. Trotzdem waren wir auch schon mal nach einem Punktspiel feiern – also wir machen schon was zusammen.

Wird in Ihrem Team eigentlich deutsch gesprochen?

Ja, untereinander sprechen wir eigentlich nur auf Deutsch.

Gibt es in Ihrer Mannschaft eine Rollenverteilung?

Klar, also wir sind schon alle ziemlich verschieden. Ich würde sagen, dass Dijana, Suzanne und ich allgemein ein bisschen entspannter sind. Polina ist eher die Ernstere, aber das geht eigentlich.

Welche Rolle spielt Ihr Trainer?

Michael Junker betreut mich ja nur, wenn wir Punktspiele haben. Sonst trainieren wir im Kader quasi für uns selbst. Einen richtigen Trainer habe ich momentan eigentlich nicht. Meiner Meinung nach werden wir Mädchen hier in Hannover nach der Jugend ziemlich fallen gelassen.

Wie sehen denn Ihre persönlichen Ziele aus?

Ich würde schon sehr gerne mal erste Bundesliga spielen. Aktuell überlege ich auch, ob ich zur Polizeisportfördergruppe gehe. Sonst gu­cke ich mal, was so geht. An sich habe ich gar kein konkretes Ziel. Ich will einfach alles rausholen, was geht.

Von Timo Gilgen


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