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FÜR DEUTSCHLAND: Waldemar Anton spielt für die U21.

FÜR DEUTSCHLAND: Waldemar Anton spielt für die U21.
© Kirchner

NP-Sportlerwahl 2017

Fußballer Waldemar Anton

Waldemar Anton (21) wurde 1996 im usbekischen Almalyk geboren. Über den Mühlenberger SV kam er 2008 zu Hannover 96. Sein Vertrag läuft noch bis 2021. Anton gilt als das größte Talent bei 96. Sein erstes Bundesligaspiel für den Club machte er unter dem damaligen Trainer Thomas Schaaf am 27. Februar 2016 in Stuttgart, sein erster Treffer gelang ihm am 15. April 2016 beim 2:0 gegen Gladbach. Antons größter Erfolg mit Hannover ist der direkte Wiederaufstieg im Sommer 2017 nach dem Bundesliga-Abstieg 2016. Dazu ist er U-21-Nationalspieler und kam bisher auf drei Einsätze. Mit dem U-21-Team wurde er im Sommer 2017 Europameister in Polen, blieb allerdings ohne einen Einsatz. Anton gilt als vielseitig einsetzbar, er kann im defensiven Mittelfeld oder als Innenverteidiger spielen. Seine persönliche Zukunft sieht er eher im Mittelfeld. In der Hinrunde fehlte Anton nur in einer Partie und spielte sonst immer 90 Minuten durch. Und er ist nominiert für die NP-Sportlerwahl 2017 – zehn Fragen an den Fußballer.

Hannover.  

Herr Anton, was war Ihr schönstes Erlebnis 2017?

Das war natürlich der Aufstieg mit 96. Es war meine erste richtige Saison, ich habe viele Spiele gemacht. Der Aufstieg war einfach ein geiles Gefühl. Als wir es geschafft haben, fiel allen ein richtiger Stein vom Herzen. Wir haben die ganze Saison dafür gearbeitet, der Moment war dann ein unbeschreibliches Gefühl.

Was für Ziele haben Sie für 2018?

Ich möchte natürlich so viel wie möglich mit 96 erreichen. Das bedeutet in erster Linie, den Klassenerhalt zu sichern und insgesamt eine ruhige Saison mit Hannover zu spielen.

Sie spielen seit der Jugend in Hannover, kennen die Stadt gut. Haben Sie einen Lieblingsort?

Neben meinem Zuhause ist das eindeutig der Maschsee. Ich finde, da kann man perfekt abschalten und die Zeit genießen.

Können Sie noch unerkannt durch Hannovers Straßen gehen?

Es gibt immer den einen oder anderen, der mal ein Foto mit mir machen oder ein Autogramm haben möchte. Aber es ist noch nicht so extrem. Ich kann immer noch in Ruhe ins Kino oder zum Einkaufen gehen.

Schauen Sie sich als Sportler andere Sportarten im TV an?

Ich verfolge eigentlich nicht so viel Sport vor dem Fernseher. Mit Fußball habe ich schon genug zu tun (lacht). Aber ich spiele ganz gerne Tischtennis, wir haben auch eine Platte bei 96.

Was wäre aus Ihnen geworden, wenn es mit dem Fußball nichts geworden wäre?

Zum Glück ist das was geworden (lacht). Wahrscheinlich hätte ich sonst Sportmanagement studiert. Das war mein Gedanke damals, wenn es mit der Profikarriere nicht geklappt hätte.

Wenn kein Training oder kein Spiel ist, was machen Sie dann?

Meistens gehe ich mit der Familie und Freunden essen. Aber dabei kommt man eigentlich auch nicht um das Thema Fußball herum. Irgendeine Frage gibt es immer (lacht). Aber das ist in Ordnung. Es gibt dann auch immer noch andere Themen.

Haben Sie ein Ritual als Fußballer?

Kein wirklich besonderes. Worauf ich achte, ist, mit dem rechten Bein zuerst auf den Platz zu gehen.

Fußballer gelten als privilegiert. Haben Sie einen Wunsch, den Sie sich gern erfüllen würden?

Für mich im Moment nicht. Aber meinen Großeltern in Russland würde ich gerne eine Wohnung kaufen.

Haben Sie noch Kontakt in Ihre Heimat?

Ja, natürlich. Wir sehen uns leider nicht regelmäßig. Aber wir telefonieren oder skypen oft miteinander.

Von Tobias Manzke


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