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Sportlerwahl Fußballer Waldemar Anton
Sportbuzzer Sportlerwahl Fußballer Waldemar Anton
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15:31 28.12.2017
FÜR DEUTSCHLAND: Waldemar Anton spielt für die U21. Quelle: Kirchner
Hannover

Herr Anton, was war Ihr schönstes Erlebnis 2017?

Das war natürlich der Aufstieg mit 96. Es war meine erste richtige Saison, ich habe viele Spiele gemacht. Der Aufstieg war einfach ein geiles Gefühl. Als wir es geschafft haben, fiel allen ein richtiger Stein vom Herzen. Wir haben die ganze Saison dafür gearbeitet, der Moment war dann ein unbeschreibliches Gefühl.

Was für Ziele haben Sie für 2018?

Ich möchte natürlich so viel wie möglich mit 96 erreichen. Das bedeutet in erster Linie, den Klassenerhalt zu sichern und insgesamt eine ruhige Saison mit Hannover zu spielen.

Sie spielen seit der Jugend in Hannover, kennen die Stadt gut. Haben Sie einen Lieblingsort?

Neben meinem Zuhause ist das eindeutig der Maschsee. Ich finde, da kann man perfekt abschalten und die Zeit genießen.

Können Sie noch unerkannt durch Hannovers Straßen gehen?

Es gibt immer den einen oder anderen, der mal ein Foto mit mir machen oder ein Autogramm haben möchte. Aber es ist noch nicht so extrem. Ich kann immer noch in Ruhe ins Kino oder zum Einkaufen gehen.

Schauen Sie sich als Sportler andere Sportarten im TV an?

Ich verfolge eigentlich nicht so viel Sport vor dem Fernseher. Mit Fußball habe ich schon genug zu tun (lacht). Aber ich spiele ganz gerne Tischtennis, wir haben auch eine Platte bei 96.

Was wäre aus Ihnen geworden, wenn es mit dem Fußball nichts geworden wäre?

Zum Glück ist das was geworden (lacht). Wahrscheinlich hätte ich sonst Sportmanagement studiert. Das war mein Gedanke damals, wenn es mit der Profikarriere nicht geklappt hätte.

Wenn kein Training oder kein Spiel ist, was machen Sie dann?

Meistens gehe ich mit der Familie und Freunden essen. Aber dabei kommt man eigentlich auch nicht um das Thema Fußball herum. Irgendeine Frage gibt es immer (lacht). Aber das ist in Ordnung. Es gibt dann auch immer noch andere Themen.

Haben Sie ein Ritual als Fußballer?

Kein wirklich besonderes. Worauf ich achte, ist, mit dem rechten Bein zuerst auf den Platz zu gehen.

Fußballer gelten als privilegiert. Haben Sie einen Wunsch, den Sie sich gern erfüllen würden?

Für mich im Moment nicht. Aber meinen Großeltern in Russland würde ich gerne eine Wohnung kaufen.

Haben Sie noch Kontakt in Ihre Heimat?

Ja, natürlich. Wir sehen uns leider nicht regelmäßig. Aber wir telefonieren oder skypen oft miteinander.

Von Tobias Manzke

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