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Sportlerwahl Basketball-Frauen des TKH
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13:14 14.12.2017
Entschlossen: Die TKH-Frauen und ihre drei Trainer. Quelle: Weiß
Hannover

Was war 2017 der sportliche Höhepunkt für Ihr Team?

Sicherlich, dass wir die Play-offs erreicht haben. Als Neuling in der ersten Liga ist das schon ganz gut. In dieser Saison war der jüngste Sieg gegen Keltern ein Highlight. Die Zuschauer, die volle Halle haben dazu beigetragen.

Sind Sie mit dem Zuschauerzuspruch zufrieden?

Es hängt auch davon ab, ob 96 zeitgleich spielt. Um die 250 kriegen wir. Beim Topspiel jetzt waren es fast über 300. Bei den Play-offs zum Aufstieg letztes Jahr hatten wir in der Uni-Halle sogar 600 – das war natürlich ein Highlight.

Was zeichnet Ihr Team in diesem Jahr aus?

In der neuen Saison sind es auf jeden Fall die positiven Charaktere – da hatten wir letzte Saison schwierigere, was sich auch durch viele Abgänge bemerkbar gemacht hat. Dieses Jahr ist einfach alles harmonisch und es herrscht eine positive Stimmung.

Wie interpretieren Sie Ihre Rolle als Kapitänin?

Ich bin nicht so der Typ, der mal auf den Tisch haut. Wenn es aber Ärger geben sollte, dann würde ich das aber auch machen (lacht).

Ist es möglich in den nächsten fünf Jahren Meister zu werden?

Na ja, das erhoffen wir uns ja dieses Jahr schon. Dadurch, dass wir bei den Auswärtsspielen noch straucheln, müssen wir da nach der Weihnachtspause noch ein bisschen reinhauen. Wir peilen Platz vier an und hoffen, dass in den Play-offs dann alles möglich ist.

Können Sie vom Basketball leben?

Ja, momentan leben wir davon. Man kann auch ein bisschen zur Seite legen, aber die Millionen aus dem Fußball verdienen wir nicht.

Was zeichnet Ihr Trainerteam aus?

Unser Chefcoach hat natürlich mit 35 Jahren Damenbasketball-Erfahrung einen großen Kenntnisschatz. Mit David haben wir einen Jüngeren dazubekommen, der uns auch gerne mal in den Hintern tritt, und mit Christoph Weber einen, der uns als Athletiktrainer quält – ich denke, die Kombination aus allen dreien ist schon sehr luxuriös.

Wie oft trainieren Sie?

Montags haben wir Regeneration und Physiotherapie – und sonst trainieren wir an drei von vier Wo­chentagen auch zweimal täglich.

Unternehmen Sie auch außerhalb des Sports als Team viel zusammen?

Sowohl als auch. Dieses Jahr schon. Wir gehen gerne nach dem Spiel was essen, letztens waren wir auch zusammen auf dem Weihnachtsmarkt.

Genau wie 96 und die Recken spielen Sie in der ersten Liga. Wünschen Sie sich mehr Anerkennung?

Ja, definitiv. Das fängt mit Sachen wie Sponsoring an. Auch in Sachen Werbung – wenn man durch die Stadt läuft, sieht man nur 96, selbst die Recken sind wenig vertreten. Vielleicht liegt es daran, dass wir Frauen sind. Die Stadt könnte grundsätzlich mehr helfen, zum Beispiel bei den Hallen. Da sind Ausnahmeregelungen trotz erster Liga noch immer schwierig.

Von Timo Gilgen

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