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Alles im Griff: Julian Real und Waspo 98 müssen heute unbedingt gewinnen, sonst rückt das große Ziel Final 8 in unerreichbare Weite.:

Alles im Griff: Julian Real und Waspo 98 müssen heute unbedingt gewinnen, sonst rückt das große Ziel Final 8 in unerreichbare Weite.: © Petrow

Wasserball

Waspo 98 setzt voll auf Sieg

In der Wasserball-Champions-League steht Pokalsieger Waspo 98 Hannover unter Zugzwang. Das Team von Trainer Karsten Seehafer muss die Partie am Mittwoch im Stadionbad gegen CN Barceloneta unbedingt gewinnen, um die Chance zu erhalten, noch die Qualifikation für das Final Eight in Genua zu schaffen. Waspo muss dazu unbedingt Vierter werden.

Hannover. Ein europäisches Spitzenteam, eine der größten Mannschaften der vergangenen Jahre, kommt am Mittwoch ins Stadionbad. CN Barceloneta hat schon alles gewonnen, so auch 2014 die Wasserball-Champions-League. Und doch zählt am Mittwoch (Beginn ist um 18.30 Uhr) für Waspo 98 Hannover in der „Königsklasse“ nur eines: ein Sieg. Anders können die Spieler von Trainer Karsten Seehafer die Qualifikation für das ersehnte Final 8 nämlich abschreiben. Dann wäre so gut wie nichts mehr möglich.

Die Rechnung des Trainer auf dem Weg nach Genua, wo die Endrunde stattfinden wird, hört sich einfach an. Sie ist aber nur sehr schwierig umzusetzen. „Der Spielplan meint es gut mit uns, wir haben die wichtigen Mannschaften zu Hause – und die Heimspiele müssen wir gewinnen“, sagt Seehafer, „und dann noch eine Überraschung auswärts schaffen.“ Bernd Seidensticker drückt es in seiner eigenen Art aus: „Es kann gerechnet und gerechnet werden“, sagt der Clubchef. „Gewinnen muss man. Ganz einfach.“

Doch das Heim-Programm der Hannoveraner ist superschwer. Ins Stadionbad kommen noch außer Barceloneta (Tabellenvierter) noch Oympiakos Piräus (Tabellenerster), Dynamo Moskau (Zweiter), und OSC Budapest (Siebter). Die Hinspiele gegen die drei erst genannten Teams gingen verloren. Waspo ist derzeit mit sechs Punkten Sechster, muss auf Barceloneta (12), das als Vierter den letzten Qualifikationsrang einnimmt, sechs Punkte aufholen.

„Wir haben inzwischen einen Schritt nach vorn gemacht“, sagt Seehafer und fügt zu Recht den jüngsten Coup mit dem 11:7-Sieg bei Rekordmeister Wasserfreunde Spandau an. „Da soll der Rückenwind helfen“, sagt der Coach.

Außerdem habe das Hinspiel gegen die Spanier Mut gemacht: Ende Januar hatte Waspo beim Favoriten unglücklich mit 12:13 verloren. Das entscheidende Tor für Barceloneta war fünf Sekunden vor Schluss gefallen. Am Mittwoch will Waspo, das ins Bestbesetzung antreten kann, den Spieß umdrehen – und die Aufholjagd auf Platz vier starten.

Von Jörg Grussendorf


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