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Sport-Regional Vorwurf der Heuchelei: Watzke und Kind schreiben sich Briefe
Sportbuzzer Sport-Regional Vorwurf der Heuchelei: Watzke und Kind schreiben sich Briefe
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16:32 10.03.2017
Hans-Joachim Watzke, Geschäftsführer von Borussia Dortmund. Quelle: Bernd Thissen/Archiv
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Hannover

"Herr Watzke hat mir einen netten Brief geschrieben und ich habe ihm höflich zurückgeschrieben und auch zum hochattraktiven Fußball von Borussia Dortmund gratuliert", bestätigte Kind der "Bild" (Freitag).

Zuvor hatte Kind dem BVB-Boss in einem Interview derselben Zeitung indirekt Heuchelei vorgeworfen. "Man verkauft sich dort immer gern als letzter Hüter und Beschützer der Tradition. Dabei ist Borussia Dortmund ein reines Wirtschaftsunternehmen, börsennotiert mit allen knallharten Regularien des Aktien-Rechts", hatte Kind gesagt und weiter gemeint: "Man vermittelt den Eindruck, als vertrete man die Interessen des eVs, also des Vereins. Aber es geht ums Geld und die Interessen der AG. Das sagt man den Fans aber nicht. Der Verein hat keinen Einfluss."

Dies hatte Watzke verärgert. "Die Einlassungen von Herrn Kind offenbaren bemerkenswerte gesellschaftsrechtliche Wissenslücken", hatte Watzke der Deutschen Presse-Agentur gesagt: "In der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA hat der Verein mit seinen 146 000 Mitgliedern als hundertprozentiger Gesellschafter der GmbH den entscheidenden Einfluss."

Die Antwort von Kind ließ nicht lange auf sich warten. "Zu seinen Aussagen sage ich öffentlich nur: Unternehmensrecht ist mir bekannt", sagte der Hörgeräte-Unternehmer dazu.

dpa

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