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Thomas Popiesch gestikuliert am Spielfeldrand.

Thomas Popiesch gestikuliert am Spielfeldrand. © Tobias Hase/Archiv

Eishockey

Trotz Playoff-Aus: Pinguins "stolz" auf die Saison

Die Enttäuschung der Fischtown Pinguins über das Playoff-Aus in der Deutschen Eishockey Liga währte nur kurz. "Wir haben Unglaubliches geleistet", sagte Bremerhavens Trainer Thomas Popiesch nach dem 0:4 in der Viertelfinal-Serie gegen Meister EHC Red Bull München.

Bremerhaven. "Wir können alle stolz sein."

Auch die deutliche 2:8-Niederlage gegen den Titelverteidiger am Mittwoch im vierten Match der "Best-of-seven"-Serie änderte am positiven Gesamtbild des DEL-Aufsteigers nichts. Mit dem kleinsten Etat (rund 3,5 Millionen Euro) sind die Norddeutschen als klarer Underdog in die Liga gestartet. Das Ergebnis: Als erster Neuling erreichten die Pinguins das Playoff-Viertelfinale. "Sie waren fantastisch und die große Überraschung der Saison", lobte Münchens Trainer Don Jackson den Gegner.

Der EHC zollte den Pinguins auch bei Facebook großen Respekt. "Danke an die Organisation, Spieler und Fans der Fischtown Pinguins für eine tolle Viertelfinalserie. Wir ziehen mit großem Respekt vor Eurer Saison ins Halbfinale ein und übergeben den Titel 'Bester DEL-Aufsteiger aller Zeiten' gerne an euch!", postete der EHC.

Für die neue Spielzeit kündigte Bremerhavens Manager Alfred Prey Veränderungen im Kader an. Für den besten DEL-Hauptrunden-Torjäger Jack Combs (27 Treffer) gibt es bereits zahlungskräftigere Interessenten. "Doch der Charakter der Mannschaft bleibt bestehen", erklärte er. Bleiben werden auf jeden Fall Coach Popiesch und Kapitän Mike Moore, der seinen Vertrag bis 2019 verlängerte.

dpa


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