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Sport-Regional TSV Barsinghausen wählt viel Tempo als Rezept gegen die Routiniers
Sportbuzzer Sport-Regional TSV Barsinghausen wählt viel Tempo als Rezept gegen die Routiniers
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17:43 08.02.2018
Hendrik Koopmans (links, gegen Stelingens Sven Hennig) hat mit der SG 05 Ronnenberg einiges wiedergutzumachen. Quelle: Zehrfeld
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Barsinghausen

Die Korbjäger des TSV Barsinghausen müssen sich zwangsläufig ihrem nächsten Gegner anpassen. Oberliga-Rivale MTV Schandelah-Gardessen ist am Sonnabend um 18 Uhr in der Halle der KGS Goe­theschule zu Gast. „Das ist ein Team, das immer nur mit einem kleinen Kader spielt“, weiß Teamsprecher Yannick Schneider. Beim TSV fehlen Lars Hecht, Timon Gerken und Tim Rokohl. Der nach einer Stammzellenspende geschwächte Kevin Sirowi knickte überdies im Training um und wird drei Wochen ausfallen, demnach kommen auch die Calenberger nur auf eine Mannstärke von sieben oder acht.

Da kommt es sehr gelegen, dass Rainer Papke nach seinem Infekt wieder fit ist. „Schandelah hat ein altes und routiniertes Team. Und überdies sind die es gewohnt, mit nur wenigen Leuten auszukommen“, mahnt Schneider. „Wir dürfen die auf keinen Fall unterschätzen. Schon im Hinspiel sind wir lange einem Rückstand nachgelaufen und haben erst am Ende das Spiel noch gedreht“, erinnert sich Schneider. Nun soll wieder die bessere Kondition und Schnelligkeit dem TSV in die Karten spielen. „Wir müssen Tempo und Schnelligkeit zu unserem Vorteil ausspielen und den kleinen Kader der Gäste konditionell fordern, um den Sieg zu holen“, lautet sein Rezept.

Koida und Kardaß fehlen

Probleme hat Sebastian Schmidtke mit der SG 05 Ronnenberg in der Bezirksliga. „Diese Saison ist die schlechteste, die ich bisher erlebt habe. Es hat sich gezeigt, dass solche Spielertypen wie Tim Koida und Merlin Kardaß uns wirklich fehlen“, analysiert der Coach. Im Angriff seien Daniel Matic und Sönke Templin Alleinunterhalter. „Darauf können sich die Gegner immer gut einstellen“, sagt der Coach, der Alternativen vermisst.

Diese Probleme werden sich wohl auch am Sonnabend (18 Uhr) beim TKW Nienburg im Duell der Verfolger von Spitzenreiter TSV Luthe bemerkbar machen. Zwar rückt Hen­drik Koopmanns wieder in den Kader, aber Center Clemens Doering fehlt weiterhin. „Es ist klar, dass wir gewinnen müssen, wenn wir weiter auf Tuchfühlung zu Luthe bleiben wollen. Nur liegt uns der TKW nicht. Von den bisherigen drei Vergleichen haben wir keinen gewonnen“, erinnert sich der Coach ungern.

Besuch vom TSV Luthe II bekommt der TSV Barsinghausen II in der Bezirksklasse. Nicht nur geografisch, auch in der Tabelle ist der Kontrahent ein Nachbar. Mit einem Sieg im Vorprogramm zur Partie der Erstvertretung (Sonnabend, 16 Uhr) würde die Barsinghäuser Reserve ihren Rivalen überholen.

Von Matthias Abromeit

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