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Sport-Regional Peschel und Spelmeyer sind Sportler des Jahres
Sportbuzzer Sport-Regional Peschel und Spelmeyer sind Sportler des Jahres
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23:13 09.02.2018
Schwungvoll: Natürlich wird auch beim Ball des Sports fleißig getanzt. Quelle: Petrow
Hannover

Ihr Siegerlächeln strahlte durch den ganzen Kuppelsaal: Ruth Sophia Spelmeyer ist Niedersachsens Sportlerin des Jahres 2017. „Ich bin wirklich überrascht und echt froh“, sagte die 27-Jährige. Dieser Titel wird ihr Aufschwung geben. Denn die letzten zwölf Monate waren für Hannovers Top-Leichtathletin das reinste Auf und Ab. Ein Auszug gefällig? Keine Hallen-EM wegen Grippe. Nächster Rückschlag: die Disqualifikation bei der Staffel-WM wegen eines von ihr unverschuldeten Meldebogen-Fehlers. Es folgte Gold bei der Team-EM und Titel-Hattrick bei der Freiluft-DM. Für die WM-Staffel war das 400-Meter-Ass vom DLV gesetzt, fürs Einzel wurde sie spät nachnominiert. Dort schaffte es die gebürtige Göttingerin ins Halbfinale, mit der Staffel sogar in den Endlauf: Platz sechs. Seitdem fällt sie wegen einer Schambeinentzündung aus.

Rund 3500 Gäste feiern am Freitagabend mit den Sportassen aus Niedersachsen eine rauschende Ballnacht im hannoverschen Kuppelsaal

Am Freitagsachsen stand sie wieder ganz oben - bei der Sportlerwahl 2017. 30,72 Prozent der Stimmen fielen auf sie. Insgesamt gab es 32030 Stimmen, das Ergebnis setzt sich je zur Hälfte aus den Ergebnissen der Publikumswahl und der Wahl einer 13-köpfigen Jury zusammen. Von den rund 3500 Gästen im vollen Kuppelsaal gab’s dicken Applaus.

Gerade nach „diesem komischen Jahr“ war Spelmeyer „überglücklich über diese Auszeichnung“. Titelverteidigerin Sabrina-Hering Pradler aus Hemmingen wurde Dritte. Kanu-Polo-Ass Svenja Schaeper aus Hannover belegte Platz fünf.

Auch bei den Männern lag Hannover vorn. DRC-Ruderer Julius Peschel (trug Fliege in Vereinsfarben) ist Sportler des Jahres mit 22,88 Prozent. Lohn für WM-Bronze im Leichtgewichts-Vierer. „Megacool! Ich bin so glücklich und auch stolz drauf“, sagte Peschel (27), der mit Sack und Pack direkt aus seiner Studien-Stadt Frankfurt angereist war. „Es ist schon etwas Besonderes, dass sich mit Rudern ein Amateursport durchgesetzt hat.“

Die Entscheidung bei den Männern war die engste aller Zeiten. Hauchdünn geschlagen: Top-Triathlet Justus Nieschlag aus Lehrte. Handball-Star Kai Häfner von den Recken und 96-Fußballprofi Martin Harnik landeten in der Gunst der Wähler und der Jury nur auf den Plätzen vier und fünf.

Die Fußball-Frauen des VfL Wolfsburg verteidigten ihren Wahl-Titel. Dank des Doubles aus Meisterschaft und Pokal 2017 schafften sie zum dritten Mal nach 2014 und 2016 auf Platz eins – vor Hannover 96 und dem Aerobic-Turn-Team des TKH.

Die verdienten Sportler freuten sich über prominente Laudatoren: Sport- und Innenminister Boris Pistorius (kam mit Lebensgefährtin Doris Schröder-Köpf), NP-Chefredakteur Bodo Krüger und die ehemalige Hockey-Olympiasiegerin Julia Zwehl hielten die Lobreden auf die Sieger.

Pünktlich um 21.30 Uhr gaben die Moderatoren Jasmin Wiegand und Tom Bartels die Tanzfläche für die Schrittsicheren frei. Pistorius hoffte nur, dass er seiner Partnerin Schröder-Köpf „nicht auf die Füße treten“ würde. Ging alles glatt.

Nach gediegenen Walzertönen übernahm später auf der Hauptbühne die Pop-Band Londonbeat und ließ ihre Hits der 90er aufleben. Im oberen Stock legten der Kanzler-DJ Michael Gürth und Co auf. Bei wummernden Beats lief die Party bis tief in die rauschende Ball-Nacht.

Von Simon Lange

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