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Fußball

NFV erklärt Schiedsrichterstreit in Teilen für beendet

Der Niedersächsische Fußballverband (NFV) geht von einem Ende des Schiedsrichterstreiks im Kreis Weser Ems aus. Der Verband rief den dortigen Fußballbezirk zur Ordnung.

Barsinghausen. "Unsere Kernaufgabe ist es, den ordnungsgemäßen Spielbetrieb zu gewährleisten. Selbstverständlich werden am Wochenende dort wieder Schiedsrichter die Spiele leiten", sagte NFV-Präsident Karl Rothmund am Freitag der Deutschen Presse-Agentur nach einer außerordentlichen Präsidiumssitzung.  

Der Bezirksvorstand Weser Ems hatte am vergangenen Wochenende eine Schiedsrichteransetzung für Spiele der Landesliga und fünf Bezirksligen verweigert. Diese als Schiedsrichter-Streik bewertete Maßnahme hatte überregional für Aufsehen gesorgt.

Hintergrund ist ein Urteil des Oberverbandssportgerichtes des NFV. Das OVG hatte eine Geldstrafe gegen einen Bezirksligaclub wegen Schiedsrichterbeleidigung wieder aufgehoben. Auf dem Platz waren die Worte "So etwas wie euch sollte man vergasen" gefallen.

"Mit dieser Entscheidung wird in keiner Weise der sportrechtliche Schutz beziehungsweise die Schutzbedürftigkeit der Schiedsrichter in Frage gestellt oder gar ausgehebelt", teilte der NFV nun mit und stellte zugleich klar: "Der NFV verurteilt jede Form von Diffamierung und Rassismus auf das Schärfste." Es habe jedoch eine "ausführlich begründete und ausgewogene Entscheidung" des OVG gegeben.

"An ein höchstrichterliches, rechtskräftiges Urteil der Rechtsorgane des NFV haben sich alle Mitglieder, Organe und die in den Organen für den Verband handelnden Personen mit dem nötigen Respekt zu halten", entschied das NFV-Präsidium in seiner Sitzung.

dpa


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