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Sport-Regional Handball Hannover-Burgwedel für 1. DHB-Pokalrunde qualifiziert
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17:46 17.05.2018
Justin Magnus Behr verlässt die Ramhorst nach sechs Jahren. Quelle: Foto: Bork
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Burgwedel

Rückblickend andere positive Dinge zu finden als den Klassenerhalt, wäre ansonsten wohl verdammt schwer geworden. Im vergangenen Jahr mit gänzlich anderen Zielen aus der Taufe gehoben, kann der HHB froh sein, weiter in der 3. Liga vertreten zu sein. Es ist aber auch nicht so, dass die Verantwortlichen keine Lehren daraus gezogen hätten. Auf ein Neues.

HHB stellt sich breiter auf

Wenn es darum geht, sich ab dem 15. Juni in der zweigeteilten Vorbereitung breiter aufzustellen – der schmale Kader und die daraus resultierende schlechte Trainingssituation waren sicherlich das größte von vielen Problemen – kommt der Sieben von Trainer Jürgen Bätjer eine Regeländerung der Handball-Bundesliga zugute: Seit der vergangenen Saison dürfen in der 1. und 2. Liga 16 statt 14 Spieler eingesetzt werden. Einzige Bedingung ist, dass darunter zwei U-23-Akteure sein müssen, und die hat der HHB mit den beiden 18-jährigen Lucas Meurer (Rückraum rechts) und Julius Mücke (Linksaußen/Rückraum) bereits gefunden. Meurer wechselt vom Nachwuchs des MTV Braunschweig auf die Ramhorst, Mücke aus der Jugend des HSV Hannover. Beide sollen behutsam an die 3. Liga herangeführt werden, wie Pressesprecher Markus Mücke berichtet. „Lucas ist ein Lutz-Heiny-Typ, bringt einen Körper mit, und Julius ist im zweiten C-Jugend-Jahr von Burgwedel nach Anderten gewechselt.“

Der dritte Neuzugang ist wie Mücke ein Rückkehrer: Außenkraft Lennart Koch war bereits vor seiner Zeit bei der TSV Burgdorf II drei Jahre lang auf der Ramhorst am Ball. „Wir sind sehr glücklich, ihn wieder bei uns zu haben“, sagt Mücke. „Er hat in den drei Jahren bei uns einen guten Ball gespielt und ist menschlich ein super Typ.“

Fischer zieht es nach Stralsund

Demgegenüber stehen drei Abgänge. Steffen Fischer kehrt Burgwedel nach nur einem Jahr wieder den Rücken. Sein Zweijahresvertrag wurde in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst, er wechselt als Spielertrainer zum Stralsunder HV in die Ostsee-Spree-Liga. Dennis Weit, der im Januar von Eintracht Hildesheim mit einem Zweitspielrecht ausgestattet worden war, kehrt in die Domstadt zurück. Der überraschendeste Abgang ist sicherlich der von Justin Magnus Behr, neben Steffen Dunekacke und Kay Behnke der dienstälteste HHB-Spieler. Der 24-Jährige war lange Zeit nicht über die Reservistenrolle hinausgekommen und verlässt die Ramhorst nach sechs Jahren mit unbekanntem Ziel.

Die Planungen sind indes noch lange nicht abgeschlossen. „15 Spieler haben wir, 16 können und 17 wollen wir“, sagt Burgwedels Pressesprecher. „Wir haben gelernt, 14 Spieler sind zu wenig. Wir suchen noch für den Rückraum und den Kreis.“ Die Verstärkung für den Kreis soll bereits Ende nächster Woche bekanntgegeben werden. „Es könnte jemand aus der Nähe von Hamburg sein“, verrät Mücke.

Von Christoph Hage

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