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Sport-Regional Haftom Weldaj siegt am Altwarmbüchener See
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16:36 05.03.2018
Andreas Solter (Nr. 257) und Haftom Weldaj (252) bleiben bis zum Ende am Altwarmbüchener See an der Spitze des Feldes. Quelle: Kinsey
Leichtathletik

Eckhard Bade hat viel Verständnis für seine Läufer gehabt. „Wenn ich morgens beim Aufwachen auf das Thermometer geschaut hätte, hätte ich mich doch auch umgedreht und weitergeschlafen“, meinte Bade. Doch der Cheforganisator des Volkslaufes rund um den Altwarmbüchener See schaute erst bei der Ankunft am Gewässer auf sein Thermometer. Minus vier Grad zeigte es an. Zum Umdrehen und Weiterschlafen war es da aber schon zu spät.

Allerdings hatten viele der 476 vorangemeldeten Renner nicht nur das Gleiche gedacht wie Bade, sondern waren auch der inneren Stimme gefolgt. Nur 371 Athleten machten sich bei einem der fünf Starts auf den Weg. Der Schwund lag bei rund einem Drittel. „Dabei hatten wir sogar noch 76 spontane Nachmelder. Da hätte ich mit null Komma null gerechnet“, witzelte Bade.

Gegen die Kälte am See half nur Bewegung – durch schnelles Laufen. Und das zeigte der Pattenser Haftom Weldaj par excellence. Seine drei Runden im 10,8-Kilometer-Hauptlauf drehte der Serien-Sieger der Region Hannover in 36:08 Minuten. Damit war er nochmals 18 Sekunden schneller als Vorjahressieger Christian Looschen aus Garrel – und schon der hatte Bade im vergangenen Jahr enorm begeistert. Nun begeisterte ihn Weldaj, der den zweitplatzierten Barsinghäuser Michael Kendelbacher (36:51) klar abhängte. Der Langenhagener Andreas Solter (LAC) wurde wie im Vorjahr Dritter, er war sogar um 1:35 Minuten schneller unterwegs als vor Jahresfrist. Favoritin Lisa Huwatscheck (Hannover 96) aus Poggenhagen holte sich in 43:30 Minuten den noch deutlicheren Sieg bei den Frauen vor der Göttingerin Laura Wimmer (45:08). Die Langenhagenerinnen Justyna Czupryniak (46:39/Polonia Hannover) und Hannelore Lyda (39:03/LAC) auf den Rängen drei und fünf konnten da nicht mithalten.

Lob bekamen sie aber alle. „Von den Läufern, die da waren, hat keiner gejammert“, freute sich Bade über seine treuen Fans. Dass beim anschließenden Kinderlauf nur 44 statt der mehr als doppelt so vielen aus dem Vorjahr am Start waren, dafür hatte Bade Verständnis. Die Siege holten sich die Geschwister Giovanna (6:54) und Leonardo Burlone (6:00) von der SG Misburg.

Glück hatten die Teilnehmer der späteren Rennen über zwei Runden oder sogar nur eine Umdrehung. „Da hatten wir schon Plusgrade, und auch die Sonne kam irgendwann raus. Da hätten wir richtig loslegen können“, meinte Bade. Als Mittel zur Temposteigerung nutzte das aber offensichtlich nicht. Denn alle vier Sieger dieser Rennen – Dorothea Polte (96/30:00) und Pascal Terbezwk (Hannover/25:01, je zwei Runden) sowie Svenja Holenburg (Völksen/15:14) und Jan Siever (Bredenbeck/12:46, je eine) – legten eine geringere Geschwindigkeit vor als die Gewinner des Hauptlaufes.

Von Matthias Abromeit

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