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Ob Julian Frädermann (am Ball) am Wochenende für den HVB emporsteigen kann, ist noch unklar.

Ob Julian Frädermann (am Ball) am Wochenende für den HVB emporsteigen kann, ist noch unklar.
© Zehrfeld

Handball

HV Barsinghausen will sich eines Konkurrenten entledigen

Deisterstädter beenden ihre fünfwöchige Spielpause in der Verbandsliga mit dem Heimauftritt gegen den MTV Braunschweig II.

Barsinghausen. Kommt der HV Barsinghausen in der Männer-Verbandsliga nach fünf spielfreien Wochenenden gegen den MTV Braunschweig II (Sonntag, 17 Uhr) wieder auf Touren? Spielpraxis ist nach dem Ausfall des Barsinghäuser Neujahrsturniers nämlich Mangelware an der Bergamtstraße. „Typisch für diese Jahreszeit haben wir einige Erkältungsfälle gehabt, das verfügbare Personal hat aber trainiert“, berichtet Trainer Jürgen Löffler, der allerdings auf Linksaußen Alexander Krüger verzichten muss und hinter den Einsatz des erkrankten Julian Frädermann ein großes Fragezeichen setzt.

Löffler lässt keinen Zweifel daran, dass er zu Hause weiterhin eine weiße Weste präsentieren will. „Notfalls müssen wir das eben ohne Julian hinbekommen. Wenn wir die starken Braunschweiger schlagen, haben wir einen Konkurrenten um den Aufstieg schon ziemlich distanziert“, betont er.

Der TuS Empelde startet gegen den Regionsoberliga-Tabellenführer TuS Vinnhorst (Sonnabend, 18 Uhr) ins neue Jahr. Die Lila-Weißen haben zwischen den Jahren viel im Fitnesscenter getan und sind diese Woche auch wieder ins Training mit dem Ball eingestiegen. „Gegen die dominierende Mannschaft der Saison können wir eigentlich nur gewinnen. Ich möchte, dass wir sie fordern“, erklärt Empeldes Spielertrainer Maik Hoffmann, der dem Primus, der erst vier Punkte abgegeben hat, gerne ein Bein stellen würde.

Vor dem Spiel am Sonntag (15 Uhr) gegen die HSG Badenstedt setzt Barsinghausens Reserve-Trainer Benjamin Köhler auf den Tatendrang seiner Schützlinge. „Alle sind wieder fit, alle haben fleißig trainiert. Wir wollen gut ins Jahr starten“, sagt Köhler. Er geht davon aus, dass seine Riege die ernüchternden Auftritte aus der Adventszeit, die das Team ins Mittelfeld abrutschen ließen, „ad acta“ gelegt hat. Gegner Badenstedt gibt sich allerdings selten vorzeitig geschlagen – gleich sechsmal verlor die Auswahl von Trainer Ralf Graafmann in der laufenden Saison mit nur einem Zähler.

Unter Zugzwang stehen die Landesliga-Frauen des HV Barsinghausen im Auswärtsspiel am Sonnabend (18 Uhr) beim TuS Bothfeld, denn für eine realistische Chance auf den Klassenerhalt muss gegen einen Abstiegskonkurrenten gepunktet werden. „Es wäre gut, wenn es im letzten Spiel der Hinrunde nach den zuletzt guten Leistungen gegen Spitzenteams jetzt endlich den ersten Sieg gibt“, hofft Trainer Jürgen Löffler, wobei ihm mit Swea Müller und Tabea Ruhl allerdings zwei Stammkräfte fehlen.

Der neue Trainer Markus Waldeck hat seit seiner Amtsübername bei den Frauen des TuS Empelde zu Jahresbeginn den Trainingseinheiten den Vorzug vor Spielpraxis gegeben. „Beim möglichen Turnier bei der HSG Schaumburg Nord hätten wir gegen jede Menge Konkurrenten spielen müssen“, erläutert Waldeck, der sich vor der Partie bei den Sportfreunden Söhre (Sonntag, 17 Uhr) nicht in die Karten schauen lassen wollte. „Das Spiel ist eminent wichtig für uns. Bei einem Sieg würden wir mit dem aktuellen Tabellenachten nach Punkten gleichziehen“, rechnet Waldeck vor. Den vorletzten Tabellenplatz will er so schnell wie möglich abgeben, um sich Richtung Tabellenmitte zu orientieren. Da in der Oberliga die HSG Schaumburg Nord zurzeit als Abstiegskandidat in die Landesliga gehandelt wird, ist selbst der zehnte Tabellenplatz kein sanftes Ruhekissen.

Die Frauen-Reserve des TuS Empelde kann sich in der Regionsoberliga am Sonnabend (16.30 Uhr) gegen die SJB Binnen für die 21:35-Saisonauftaktpleite revanchieren. Tags darauf dürften Trainerin Silke Fanslau und ihr Team dann für das Match der Empelder Erstvertretung in Söhre gewaltig die Daumen drücken, denn sollte die Landesliga-Formation am Saisonende die Klasse nicht halten, müsste das Regionsoberliga-Team laut Spielordnung der Handballregion Hannover in die Regionsliga zwangsabsteigen.

Von Jörg Zehrfeld


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