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Sport-Regional HV Barsinghausen lässt in der Verbandsliga Punkte liegen
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19:47 11.02.2018
Coach Jürgen Löffler ist mit der Leistung der Barsinghäuser Männer in der Verbandsliga alles andere als zufrieden. Quelle: Zehrfeld
Barsinghausen

Als ein wenig schmeichelhaft ist das 26:26 (14:15) der Männer des HV Barsinghausen im Verbandsliga-Gastspiel beim TuS Altencelle zu bezeichnen. Die abstiegsbedrohten Gastgeber profitierten dabei immer wieder von der Wurfschwäche des HVB.

„Wir haben Altencelles Torhüter zum Helden geworfen, es war an der Grenze zur Peinlichkeit“, schimpfte Trainer Jürgen Löffler bereits über den Auftakt. Seine Sieben konnte erstmals nach 20 Minuten beim 10:9 durch Julian Frädermann in Führung gehen. Da aber die Barsinghäuser 6:0-Abwehr vor Keeper Jörg Harre nicht konsequent genug war, ging es mit einem engen Resultat in die Pause.

Nur vorübergehend auf Kurs

Nach Wiederanpfiff folgte die stärkste Phase der Calenberger, die trotz einer Zeitstrafe nach dem 21:17 durch Johannes Sonneborn endlich auf Kurs schienen. „Da hätten wir den Sack zumachen müssen“, sagte der Coach. Doch er sah im Anschluss erneut einen nur halbherzig agierenden HVB, der die Altenceller wieder ins Spiel brachte. Die erneute Führung des TuS zum 26:25 glich Johannes Sonneborn vier Minuten vor dem Abpfiff zum Endstand aus. Ein möglicher Sieg für die Barsinghäuser blieb durch einen verworfenen Strafwurf von Torsten Lippert fünf Sekunden vor dem Ende liegen. „Man hat so ein Spiel nicht schon gewonnen, weil es gegen den Drittletzten geht. Von selber geht nix“, kritisierte Löffler die laxe Einstellung seiner Spieler.

Die Frauen des HVB konnten sich bei den SF Söhre nicht durchsetzen, das 20:27 (11:10) war gleichbedeutend mit der 13. Saisonniederlage. Trotz eines Schiedsrichtergespannes, das bereits in den Anfangsminuten mit Strafzeiten für beide Seiten nicht geizte, aber in der 45. Minute noch Verwarnungen aussprach, gingen die Barsinghäuse­rinnen mit Treffern von Christina Platzek und Sarah Wischhusen sogar mit einem knappen Vorsprung zum Seitenwechsel.

Nach dem 16:14 der Deisterstädterinnen durch Tina Daberkow nutzten die SF jedoch ab der 40. Minute etliche technische Fehler des HVB, um die Partie zu ihren Gunsten zu drehen – da konnte auch die gute Annika Thenhaus im Tor nichts mehr retten. „Mit unseren Fehlern haben wir es Söhre leicht gemacht. Wir haben zurzeit leider auch nicht wie in den vergangenen Jahren das Stehvermögen, drei bis vier Tore Rückstand in der Endphase wieder aufzuholen“, kommentierte Coach Löffler, dem für eine erfolgreiche Schlussoffensive allerdings auch Marleen Freier nach der dritten Zeitstrafe (53.) fehlte.

Von Jörg Zehrfeld

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