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Sport-Regional HHB mit Maurice Herbold, aber ohne Dennis Weit
Sportbuzzer Sport-Regional HHB mit Maurice Herbold, aber ohne Dennis Weit
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18:05 01.03.2018
Knieprobleme hin oder her – Maurice Herbold (am Ball) ist der Burgwedeler Abwehr nicht wegzudenken und wird aus diesem Grund auch morgen in Fredenbeck auf die Zähne beißen. Quelle: Plümer
Handball

Pflichtsieg Nummer fünf? „Das sagt sich immer so leicht“, meint Jürgen Bätjer, Trainer von Handball Hannover-Burgwedel, und verweist vor dem nächsten richtungsweisenden Spiel im Abstiegskampf der 3. Liga Nord abermals auf die personellen Voraussetzungen seiner Sieben. Drei Akteure werden die Fahrt zum punktgleichen VfL Fredenbeck (Sonnabend, 19.30 Uhr) nicht mitantreten.

Von den sechs Spielen in diesem Jahr gewann der HHB vier, hat nach den Duellen der direkten Konkurrenz vor Wochenfrist allerdings nur zwei Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Und auf Christian Hoff, Justin Behr und Dennis Weit muss Bätjer im Landkreis Stade nun verzichten. Weit, Leihspieler von Eintracht Hildesheim, plagt sich noch mit einer Prellung am Knie herum. „Der Arzt hat empfohlen, ihn noch eine Woche rauszunehmen, damit er danach hoffentlich wieder beschwerdefrei ist“, sagt der HHB-Trainer. Zudem macht Abwehrchef Maurice Herbold noch immer das Knie zu schaffen.

„Und dann sieht es schon nicht mehr so nach Pflichtsieg aus“, meint Bätjer, der darüber hinaus auf die Stärken des Gastgebers verweist. „Die Fredenbecker haben auch schon überraschend gute Ergebnisse erzielt. Wenn die einen guten Tag haben, können die jedem gefährlich werden.“ Er hofft, dass bei Florian Freitag endlich wieder der Knoten platzt: „Er ist unentbehrlich und eminent wichtig, aber er könnte halt noch ein paar mehr Tore werfen.“ Dann könnte es auch mit Sieg Nummer fünf klappen.

Felixson muss das Bett hüten

Mit 21:17 Punkten und Platz sechs liegt die Reserve der TSV Burgdorf mehr als im Soll. Am Sonnabend (19.30 Uhr) wartet mit dem TSV Altenholz die nächste schwere Aufgabe auf die Sieben von Trainer Heidmar Felixson. Duplizität der Ereignisse: Sowohl die TSV-Reserve als auch der Tabellenzweite haben ihre beiden letzten Punktspiele jeweils gegen den VfL Potsdam und den HSV Hamburg verloren. Im Hinspiel knöpften die Burgdorfer dem Aufstiegskandidaten ein 28:28 ab.

„Unsere Gastgeber sind sicherlich nicht unser Maßstab, dafür haben wir da immer gut ausgesehen“, meint Felixson. Die zweiwöchige Pause habe seiner Mannschaft gutgetan, vier Tage hatte Felixson seinen Spielern freigegeben. Im Kreis Rendsburg-Eckernförde kann er seine stärkste Besetzung aufbieten. „Ich freue mich auf jeden Fall auf dieses Spiel und hoffe, dabei sein zu können“, erklärt Felixson, der mit einem grippalen Infekt derzeit das Bett hüten muss. Co-Trainer Andrius Stelmokas hat ihn im Training vertreten.

Aushängeschild der Gastgeberriege von Trainer Mirco Baltic ist der torgefährliche Rückraum mit den beiden ehemaligen Kielern Jonas Ottsen und Ole Diringer. Ottsen ist mit 94 Treffern erfolgreichster Altenholzer Torschütze, Kreisläufer Marcel Möller bringt es auf 74 Tore. „Ich denke, die Begegnung wird im Rückraum entschieden. Da müssen wir vor allem präsent sein und dagegenhalten. Wenn wir so spielen, wie zuletzt über weite Strecken gegen den HSV Hamburg, ist mir nicht bange“, sagt Felixson.

Von Christoph Hage und Rolf Linda

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