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11:01 19.08.2015
Expertenrunde: Dieter Schatzschneider, Martin Kind, Christoph Dannowski, Rüdiger Vollborn und Andreas Willeke. Quelle: Nigel Treblin
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Hannover

Noch lange nicht ausverkauft, meldet auch 96 vor dem ersten Heimspiel am Sonnabend gegen Leverkusen. Es ist noch Platz für 10 000 Fans. Vielleicht hilft das Loblied auf das neue 96 und Hannover, das 96-Chef Martin Kind gestern anstimmte.

„Hannover ist auch einfach schöner als Leverkusen, Altin Lala, Steven Cherundolo, Christian Schulz, Jan Schlaudraff, die haben alle hier gebaut“, schwärmt Kind von Hannover. Schwärmen konnten die Fans nach dem 2:2 in Darmstadt nicht. Nach dem verschossenen Elfmeter des neuen Stürmers Mevlüt Erdinc „ging es mir nicht gut, das muss ich zugeben“, sagte Kind. Bei Elfmetern kennt sich die Leverkusener Torwart-Legende Rüdiger Vollborn natürlich genau aus. „Wenn ich mir einen Elfmeter schnappe, dann muss ich doch einen Plan haben, aber das, bei dem Elfmeter, sah mir nicht nach Plan aus.“ Für NP-Redakteur Andreas Willeke schoss der Falsche den Elfmeter: „Er wurde vorher kritisiert, da war vielleicht ein bisschen viel Druck drauf.“

Foto: Nigel Treblin

Der 96-Plan steht und fällt natürlich nicht allein mit einem Elfmeter von Erdinc. 96-Stürmer-Ikone Dieter Schatzschneider wünscht sich „einen zweiten Mann neben ihm, Benschop oder Saint-Maximin, einen, der den Erdinc stärker macht“.

Willeke würde dafür „vielleicht einen Neuen holen“. Dabei hat 96 schon viele Spieler geholt. „Wir haben eine Transferstrategie vereinbart, junge, schnelle Spieler“, erklärte Kind. Er kündigt nach dem großen Umbruch an: „Die Hinrunde wird nicht ganz stressfrei. Ich befürchte eine schwierige Hinrunde. Aber ich bin mir sicher, dass wir Freude an dieser Mannschaft haben werden.“

Allan Saint-Maximin beispielsweise sei „ein Künstler“. Uffe Bech „ein super Typ, selbstbewusst, von sich sehr überzeugt“, erklärte Kind. Felix Klaus und Oliver Sorg „haben eine super Ausbildung, alle Experten bestätigen, dass beide sich entwickeln werden“. Kind nannte erstmals auch den Preis für den Freiburger Doppelpack: „Jeder hat drei Millionen gekostet.“ Und die Stürmer? Kind rechnet „mit 20 bis 25 Toren von Benschop und Erdinc“. Das wäre jedenfalls mehr, als die Abgänge Bittencourt, Joselu und Stindl zusammen erzielten.

Manager Dirk Dufner hört auch bald auf. „Es war bei der Analyse gleich nach der Saison deutlich, dass es keine Perspektive gibt“, erklärte Kind. „Er bleibt jetzt bis Anfang September.“ Dufner habe die Transfers „seriös abgewickelt, das ist sehr gut gelaufen“. Dufner sei „eher ein Moderator“, erklärte Willeke. „Aber er war nicht die Spürnase, die 96 braucht“.

„Ich glaube nicht, dass Hannover absteigt“, sagt Vollborn. „Wenn Hannover nicht über die Mannschaft kommt, werden sie gegen Leverkusen keine Chance haben.“ Kind trommelt nochmal für mehr Vertrauen in die Mannschaft: „Ich glaube an den Sieg gegen Leverkusen - und wir werden auch gewinnen.“ Und zwar mit 3:1. Dem folgt - laut Kind - ein 2:0 für 96 in Mainz. Was soll daran stressig sein?

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