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NP-Anstoß NP-Anstoß: Die kölschen Mutmacher beim 80. Talk
Sportbuzzer NP-Anstoß NP-Anstoß: Die kölschen Mutmacher beim 80. Talk
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17:03 11.03.2016
Expertenrunde (von links): Dieter Schatzschneider, Matthias Hönerbach, Christoph Dannowski, Bernd Cullmann, Andreas Willeke. Quelle: Petrow
Hannover

Im Gegenteil. Bremen war der „tiefste Tiefpunkt“, sagte NP-Mann Andreas Willeke, „eine brutale Enttäuschung“. Das Mitleid am Rhein ist groß. „Eine katastrophale Situation für 96, ich kann mich da als Kölner reinversetzen“, sagte Cullmann. Co-Trainer Hönerbach war ebenfalls „enttäuscht, aber wir können die Spieler nicht alle in die Leine schmeißen. Wir brauchen die Spieler und müssen da bei aller Emotion im Trainerteam vorsichtig sein.“ Cullmann sprang ihm bei: „Man muss dem Trainerstab vertrauen.“

Foto: Florian Petrow

Als Assistent von Thomas Schaaf „lernt man jeden Tag dazu“, sagt Hönerbach. Aber lernt 96 noch das Siegen mit Schaaf? Die Trainerfrage hat 96-Boss Martin Kind ja schon beantwortet. Er will „in Kürze“ die Gespräche führen mit Schaaf, „am besten noch im März“. „Bis Mai rumeiern geht gar nicht“, betont Schatzschneider. Hönerbach gab zu: „Ich hab mir eine schöne Wohnung in der Südstadt gesucht, ich habe mich auf eine längere Zeit eingerichtet.“
Aber ist der Meistertrainer wirklich der richtige Mann für die zweite Liga? Willeke würde jedenfalls „rechtzeitig die Weichen stellen, um wieder aufzusteigen“. Cullmann stimmt zu: „Es ist immer ein Vorteil, wenn man früh Planungssicherheit hat.“


Zweite Liga? Abstieg? Sicherheit? Dieter Schatzschneider spielte da nicht mit. „Ich habe immer noch Hoffnung“, sagte er. „Wir werden elf finden, und es sollten die alten Kameraden sein, die lange bei 96 sind. Ich würde voll auf die Karte setzen und ihnen das volle Vertrauen geben.“ Er meint Manuel Schmiedebach, Edgar Prib und Artur Sobiech, die zuletzt keine Rolle spielten. „Ich würde sagen, ab morgen Klosterpforte“, fordert Schatzschneider. „Man muss alles versuchen.“
Obs noch reicht? „Sieben Punkte sind schon viel“, weiß Cullmann. „Aber zu sagen, da ist nichts mehr zu machen, ist doch Quatsch. Ich würde Hannover nicht abschreiben.“ Die Mannschaft „schenkt nicht ab“, versichert Hönerbach. „Sie ist willig im Training, wir sind nur überrascht, was samstags aus der Tüte rauskommt.“

Verantwortlich ist – so Schatzschneider – „die Managerposition, wenn wir sehen, was hier in den letzten Jahren passiert ist, darf man sich nicht wundern“. Die Sturm-Ikone fordert „im oberen sportlichen Bereich endlich Kompetenz“.
Sein letzter „Spieler, den ich mit Jörg Schmadtke geholt habe, war Lars Stindl. Danach habe ich mich um die Jugend gekümmert“, erklärte Schatzschneider. „Wir haben noch nie so viele schlechte Spieler geholt wie jetzt, daran muss man etwas ändern.“

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