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NP-Anstoß NP-Anstoß: Wie 96 ohne Ball schnell besser wird
Sportbuzzer NP-Anstoß NP-Anstoß: Wie 96 ohne Ball schnell besser wird
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20:32 14.11.2018
Der NP-Anstoß in der Nordkurve Quelle: Dröse
Hannover

Neue Gesichter bei der 109. Ausgabe des NP-Anstoßes: Am Talk-Tresen in der „Nordkurve“ plauderten Mittwochabend erstmals Ex-Hertha-Kicker Wolfgang Sidka und Henrik Hanses mit. Henrik wer? NDR-2-Moderator Hanses ist ein geübter Redner – und seit dieser Saison auch Stadionsprecher bei 96. Seine Anreise aus Hamburg verlief allerdings ziemlich holprig: Zunächst verpasste er die Bahn, weil das Vorderrad seines Fahrrades geklaut wurde, dann stand er mit dem Auto im Stau auf der A7 – schaffte es aber noch rechtzeitig in die Nordkurve. Da gab er dann verbal Vollgas. „Ich flippe bei 96-Toren immer erst aus und jubele. Bis zur Toransage habe ich ja etwa 30 Sekunden. Aber so häufig kam das ja leider noch nicht vor“, witzelte Hanses – und hatte die Anstoß-Fans in der Nordkurve gleich auf seiner Seite.

Der Redebedarf war groß nach dem schlechtesten Saisonstart nach 30 Jahren für 96 – und mit dem 2:1 gegen Wolfsburg am vergangenen Freitag gab es wenigstens einen positiven Aufhänger. „Die Erleichterung war groß. Da ist Ballast abgefallen“, gestand Anstoß-Dauergast Dieter Schatzschneider. Experte Sidka war aufgefallen, dass „96 versucht hat, Speed reinzubekommen. Und dass die neue Taktik Erfolg gehabt hat.“

Schatzschneider war dankbar für dieses verbale Vorlage und lobte 96-Trainer Andre Breitenreiter für dessen Umdenken, weg vom Ballbesitzfußball, „der ist nämlich out“, weiß auch Sidka. „Das hat spätestens die WM gezeigt.“

Der Talk in der Nordkurve mit dem neuen 96-Stadionsprecher Henrik Hanses und Hertha-Legende Wolfgang Sidka

Schatzschneider findet es gut, „dass der Trainer was probiert hat. Du musst dich als Trainer auch ändern können.“ Die 96-Legende war „begeistert vom Tempo gegen Wolfsburg. Das hat mir richtig Spaß gemacht. Geschwindigkeit tut 96 einfach gut.“ Eine taktische Maßnahme, die gegen die kommenden Gegner Gladbach und Hertha wieder greifen und funktionieren könnte.

„Von der Papierform geht ja in Gladbach nichts. Normalerweise“, orakelte NP-Experte Andreas Willeke. „Aber wenn das Team defensiv stabil steht und die schnellen Spieler in Position bringt, kann denen man vielleicht ja doch einen Punkt abluchsen.“

Gladbach und auch Hertha „sind ja Mannschaften, die nach vorn spielen und Tore schießen wollen“, ergänzte Schatzschneider: „Das ist doch ideal für uns!“ Aber beim obligatorischen Tipp ruderte er plötzlich zurück: „1:3, Gladbach ist einfach zu stark. Aber Hertha schaffen wir locker, 2:1.“

Mit ein paar Punkten und Erfolgen noch in die Winterpause retten – dann sollte 96 noch mal kräftig auf dem Transfermarkt zuschlagen, meint Schatzschneider. „Wir sind hinten zu dünne.“ Idealerweise also zwei Innenverteidiger, „damit Waldemar Anton fürs Mittelfeld frei wird“. Angesichts der schlechten Erfahrungen mit Einkaufstätigkeiten um die Jahreswende darf sich 96 aber keine Niete mehr erlauben. „Es muss passen, zu 100 Prozent. Das ist das A und O“, sagte Schatzschneider in Richtung Manager Horst Heldt, Trainer Breitenreiter und Boss Martin Kind: „Verpflichtungen im Winter sind für uns lebensnotwendig.“.

Anstoß....Der 96-Talk der Neuen Presse

Trotz des Sieges gegen Wolfsburg steckt 96 immer noch ganz tief drin im Tabellenkeller. Beim Anstoß am Mittwoch Abend in der Nordkurve werden vier Experten unter der Moderation von Christoph Dannowski darüber reden, wie die Roten in Gladbach und gegen die Hertha aus Berlin bestehen können: NP-Fußballexperte Andreas Willeke, 96-Idol Dieter Schatzschneider, der neue 96-Stadionsprecher Henrik Hanses von NDR2 und Hertha-Legende Wolfgang Sidka.

Gepostet von Neue Presse Hannover / NP am Mittwoch, 14. November 2018

Von NP

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