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NP-Anstoß Anstoß: Hier herrschen 96-Glücksgefühle
Sportbuzzer NP-Anstoß Anstoß: Hier herrschen 96-Glücksgefühle
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19:50 25.01.2018
Auf dem Podium: Dieter Schatzschneider, Horst Heldt, Christoph Dannowski, Karsten Surmann und Andreas Willecke. Quelle: Petrow
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Hannover

Und mehr Lob wie nach dem 1:1 in Schalke geht fast auch nicht. „Ich fand uns schon sehr in der zweiten Halbzeit, Lob an Horst Heldt, was wir aus den wenige Mitteln machen“, lobte Schatzschneider. Surmann, seit der NP-Gala die hannoversche Legende des Fußballs, setzte noch einen drauf: „Wir waren dominant.“

Geht für 96 doch noch mehr? Auffällig war gestern Abend vor den Fans in der Nordkurve die Annäherung der Experten ans Thema Europa. Der nächste logische Schritt führt nach Europa. „Noch vier Siege, dann bleibt man sicher drin, aber wenn das geschafft ist, möchte ich schon wieder von Europa träumen“, erklärt Schatzschneider. „Wenn es soweit ist, dass wir 39 Punkte haben, dann würde ich mir schon wünschen, dass alle die Mannschaft unterstützen.“

Manager Horst Heldt mochte niemanden bremsen. „Träume sind doch okay“, sagt Heldt, „es ist richtig, mit Themen zu spielen, aber es muss den richtigen Zeitpunkt dafür geben.“

Wann ist dieser Zeitpunkt? „Die Abstände in der Tabelle sind entscheidend“, findet Heldt. Seine aktuelle Rechnung klingt doch optimistisch: „Wir sind wir vier Punkte von der Glückseligkeit entfernt und elf Punkte von grau.“

Die 96-Mannschaft treibt es in der Liga ganz schön bunt. Heldt deutet an, dass in der Umkleide fast jedesmal der Teufel los ist. „Es ist schon toll, zu erleben, was in der Kabine los ist“, erzählt er.

Andreas Willeke findet, dass „96 in dieser Saison grundsätzlich alles richtig macht. Man kann eigentlich diese ganze Saison nur genießen und sich freuen“. Vor allem dann, wenn man als Fan den Blick nach Braunscwheig richtet. „Die waren mit uns vor einem Jahr noch auf Augenhöne“, sagt Willeke.

Der 96-Erfolg führt auch er auf Trainer André Breitenreiter zurück. „Ich finde, dass Niko Kovac oder André Breitenreiter in der Liga als Trainer zu schlecht wegkommen.“ Gefeierte Trainer wie Schalkes Domenico Tedesco „hat nicht die Art, dieses Herumgefuchtel am Spielfeldrand, das gefällt mir nicht“, sagt Schatzschneider. „Da ist mir André lieber.“

Auf dem Spielfeld war der neue Verteidiger Josip Elez bisher nicht zu sehen. Heldt erklärt die Gründe für den Transfer. „Wir wollen spielbstimmend sein, und da holen wie keinen Papadopoulos wie Hamburg, sondern einen wie Elez, der mit dem Ball auch etwas anfangen kann.“

Mit den Eigengewächsen Der NP-Sportler des Jahres Waldemar Anton und Niclas Füllkrug kann in Hannover zurzeit jeder etwas anfangen. „Waldi war sichtlich ergriffen von der Sportlerwahl“, wei Heldt. „Und Fülle, auch wenn er sagt, er hat keinen Lauf – er hat einen Lauf.“ Schatzschneider warf mal 30 Füllkrug-Tore in die Runde. „Wenn er 30 macht, dann ist er weg“, scherzt Heldt. Bei der Vertragsverlängerung mit Salif Sané will Heldt „mein bestes geben, ob er bleibt, ist offen, aber wir kämpfen um ihn“.

Kampf ist Trumpf beim Niedersachsenduell am Sonntag gegen Wolfsburg. „30 Punkte ist so ne magische Zahl“, findet Schatzschneider. Das hätten die Legenden gerne – ein legendäres Heimspiel gegen Wolfsburg.

Von DIRK TIETENBERG

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