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Hannover Scorpions Wieder kein Heimsieg - 1:4 gegen Nürnberg
Sportbuzzer Hannover Scorpions Wieder kein Heimsieg - 1:4 gegen Nürnberg
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13:26 27.11.2009
VOLLER EINSATZ: Scorpions-Kapitän Tino Boos macht sich vor seinem Torwart Levente Szuper lang und fällt über Nürnbergs Björn Bata.  Quelle: zur Nieden
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VON TIM BURCHARDT

HANNOVER. Warum nur werden die Hannover Scorpions zu Hause in dieser Saison fast regelmäßig abgekocht? Am Donnerstag gegen Nürnberg gabs die neunte Heimpleite im elften Spiel - vor der TUI-Arena hat in der DEL niemand mehr Angst. Für Trainer Hans Zach ist klar: „Es fehlt an Qualität.“ Und Geschäftsführer Marco Stichnoth vermutet, „dass wir zu Hause einfach zu viel wollen“. Dabei waren die Scorpions im Vorjahr daheim eine Macht, bestes Team der Liga.

Doch zurzeit tut ziemlich viel ziemlich weh bei den Zachlingen. Wie die ersten drei Minuten gestern: Innerhalb von nur 47 Sekunden setzte es zwei Treffer - Torwart Levente Szuper war am zweiten nicht schuldlos. „Heute ist es nicht gegangen. Nur wenn es lange 0:0 gestanden hätte, wäre was möglich gewesen“, so Zach.

Weh tat auch die Szene in der zehnten Minute: Erst versemmelt Matt Dzieduszycki aus kurzer Distanz, dann trifft er unabsichtlich Nürnbergs Tyler Mosienko mit dem Schläger im Gesicht. Der muss runter. Dzieduszycki auch -Spieldauerstrafe.

Immerhin: Die Scorpions kämpfen sich durch, überstehen die Nürnberger Daueroffensive, vor allem, weil Szuper gut hält. Der Ungar macht sich so stark für den Platz neben dem neuen Scor­pions-Torwart Travis Scott, der gestern schon auf der Bank saß. Fürs nächste Spiel in Köln „kann er schon ein Thema sein“, so Zach.

Auch zu Beginn des Mittelabschnitts tats weh: Niki Mondt musste am linken Mundwinkel genäht werden. Der Angreifer hatte eine Scheibe ins Gesicht bekommen. Rückkehr aufs Eis nach 36 Minuten.

Besser wurde es nicht. Auch nicht in Überzahl. Im Gegenteil: Morten Ask (33.) hat im Alleingang das 0:3 auf dem Schläger -vorbei. Zu viel für Sascha Goc, der resignierend feststellt: „Wir sind stehend K.o., keiner bewegt sich richtig.“ Und weiter: „Wir sind viel zu langsam.“

Tempoaufnahme dann im Schlussdrittel: Niki Mondt (44.) stochert zum 1:2 ein. Hoffnung, aber nur kurz. Denn das beste Überzahlteam vergeigte die Partie ausgerechnet mit einem Spieler mehr auf dem Eis: Schlampiger Pass von Thomas Dolak, Björn Barta saust dazwischen, scheitert an Szuper. Doch der Nachschuss von Martin Ancicka (49.) ist drin - die Entscheidung. 29 Sekunden vor Schluss besorgte Greg Leeb den Endstand.

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