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Patrick Schmid (rechts) jubelt in Tilburg nur einmal: Dem Scorpions-Spieler gelingt der Anschlusstreffer zum 2:3.

Patrick Schmid (rechts) jubelt in Tilburg nur einmal: Dem Scorpions-Spieler gelingt der Anschlusstreffer zum 2:3.
© Lobback

Eishockey-Oberliga

Tilburg ist keine Reise wert

Hannover Scorpions unterliegen mit 2:4 bei den Tilburg Trappers. Die numerische Überlegenheit entscheidet.

Wedemark. Vielleicht sind die Hannover Scorpions einfach nur zu spät aufgewacht: Bei den Tilburg Trappers gab es in der Meisterrunde der Eishockey-Oberliga eine 2:4 (0:2, 1:1, 1:1)-Niederlage am Freitagabend. Besonders bitter aus Sicht der Scorpions: In numerischer Gleichheit agierten sie mindestens auf Augenhöhe, drei ihrer vier Treffer erzielten die Niederländer in Überzahl.

Mit zwei Powerplay-Toren verschafften sich die Gastgeber zu Beginn ein kleines Polster. Jordy Verkiel (5. Minute) und Reno de Hondt (7.) trafen in weniger als 120 Sekunden zum 2:0. Zu Beginn des Mittelabschnitts erhöhte Jonne de Bonth auf 3:0, das einzige Tor der Trappers ohne einen Spieler mehr auf dem Eis. Den Gästen gelang durch Christoph Koziol (38.) das 3:1.

Zu Beginn des Schlussdrittels besaßen die Scorpions dann die Gelegenheit, die Begegnung zu egalisieren. Nach zwei Strafzeiten gegen Tilburg standen sie mit zwei Akteuren mehr auf dem Eis. Es reichte aber nur zum Anschlusstreffer durch Patrick Schmid (42.). Zwölf Sekunden vor Schluss beendete Reno de Hondt die Zitterpartie für Tilburg mit dem 4:2 – in Überzahl.

Tore: 1:0 (4:04) Verkiel (Bruijsten bei 5-4), 2:0 (6:00) de Hondt (Bowles, de Ruijter bei 5-4), 3:0 (23:31) de Bonth (Hermens), 3:1 (37:34) Koziol (Budd, Blank), 3:2 (41:30) Schmid (Schütt, Bombis bei 5-3), 4:2 (59:48) de Hondt (Stempher bei 5-4).

Von Stephan Hartung


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