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Hannover Scorpions So will Scott die Nummer 1 werden
Sportbuzzer Hannover Scorpions So will Scott die Nummer 1 werden
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10:00 26.11.2009
ER WILL DIE NEUE NUMMER 1 WERDEN: Travis Scott (links) bekam gestern von Scorpions-Geschäftsführer Marco Stichnoth das Trikot mit der Nummer 50. Quelle: zur Nieden
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VON SIMON LANGE

HANNOVER. Auf welche Musik Travis Scott steht, zeigte der neue Scorpions-Torwart gestern gleich am Flughafen. Bei seiner Ankunft um kurz nach elf Uhr trug er ein „Guns N‘ Roses“-T-Shirt. Geschäftsführer Marco Stichnoth steckte ihn vor dem Fototermin zwei Stunden später dann lieber noch schnell in ein Scorpions-Shirt.

Zuvor aß Scott mit Hans Zach zu Mittag. Bei Fisch und Reis lernten sich Keeper und Trainer kennen. Gegen Nürnberg am Donnerstag (19.30 Uhr, TUI-Arena) wird der Kanadier wohl schon zum Kader gehören. Dass Zach ihn tatsächlich auch ins Tor stellt, ist dagegen unwahrscheinlich. Zum einen, weil derzeit Konkurrent Levente Szuper super hält, zum anderen, weil Scott noch Trainingsrückstand hat.

Der 34-Jährige war vertragslos, bevor er bei den Scorpions unterschrieb. Zuletzt spielte er im Frühjahr für Klagenfurt in Österreich. „Meine Fitness ist gut, aber ich muss mich erst wieder ans Eishockey gewöhnen, an das Tempo der Schüsse. Stück für Stück mit kleinen Babyschritten arbeite ich mich ran.“ Natürlich ist er hier, um die Nummer eins zu werden, aber Scott gibt sich noch diplomatisch: „Levente wird nicht glücklich sein, über die Situation, aber ein gesunder Konkurrenzkampf ist eine gute Sache, das steigert die Leistung bei beiden.“ Zach meinte am Mittwoch nach dem ersten Training: „Scott braucht noch vier, fünf Spiele Zeit. Wenn er die Form erreicht, die er bei seinen vorherigen Vereinen gehabt hat, ist er schon die Nummer eins.“

Scott, der auch Angebote aus der Schweiz und einem anderen DEL-Klub hatte, entschied sich für die Scorpions, weil er hier die beste sportliche Perspektive sieht. „Ich will gewinnen. Ich habe immer das Ziel, den Titel zu holen, auch wenns schwer wird.“

Vor zwei Jahren wollte Scott schon seine Karriere beenden. In Russland, wo er spielte, „war es kalt und so weit weg von zu Hause. Ich war fertig mit Eishockey. Doch dann vermisste ich es.“

Dass er nach den Stationen Köln, wieder Russland und Klagenfurt erst jetzt einen Vertrag unterschrieb, liegt an Scotts Familienverbundenheit. „Es ist besser, ich bin von daheim nur fünf Monate weg als zehn“, sagt er. Offenbar kann er es sich leisten.

Seine Frau und seine zwei Kinder kommen Weihnachten für zehn Tage zu Besuch nach Deutschland. Vielleicht holt er sogar seine Familie nach. „Ich habe gehört, hier gibt es Englisch-Schulen.“

Scorpions-Stürmer Ben Cottreau fällt auch am Donnerstag im Heimspiel gegen Nürnberg wegen Magenproblemen aus. Ersatztorwart Youri Ziffzer (Grippe) und Garrett Festerling (Reha nach Leisten-OP) fehlen ebenso.

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