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Hannover Scorpions Scorpions jubeln und zittern
Sportbuzzer Hannover Scorpions Scorpions jubeln und zittern
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11:00 19.12.2009
VORWEIHNACHTLICHE FREUDE: Die Scorpions bejubeln mit ihren Fans das 2:0 von Nikolai Goc (vorne).  Quelle: zur Nieden
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VON SIMON LANGE

HANNOVER. Schnee-Chaos auf den Straßen, Eishockey-Krimi in der TUI-Arena: „Schwer genug“ würde es gegen Kassel werden, hatte Scorpions-Trainer Hans Zach vorher gewarnt. Recht hatte er, aber eigentlich nur, weil es sich die Scorpions selber schwer machten. 4:0 stand es Mitte des zweiten Drittels. Der siebte Sieg in Folge war schon gebongt. Die Fans stimmten einen Schneewalzer an.

In der letzten Saison hatte Kassel noch frech die letzte große Serie (acht Siege) der Scorpions beendet. Am Freitag machte Hannover den Gästen von Beginn an klar: diesmal nicht. Schon früh gingen die Scorpions durch Sascha Goc in Führung (4.). Sein kleiner Bruder Nikolai sorgte anschließend für eine Premiere: Der 23-jährige Verteidiger schloss einen Konter kurz vor Ende des ersten Drittels cool zum 2:0 ab – sein erstes DEL-Tor.

Spätestens da wurde den zuvor auf dem Weg in die Arena frierenden Scorpions-Fans warm ums Herz. Vier Strafzeiten gegen die Huskies erleichterten es den Scorpions, sich im Kassel-Drittel einzurichten. Klaus Kathan (23.) und Sachar Blank (31.) erhöhten auf 4:0. Doch da war erstmal Schluss mit der Scorpions-Herrlichkeit.

„Die letzten fünf Minuten im zweiten Drittel haben wir um ein Gegentor gebettelt“, meinte Trainer Hans Zach hinterher.

In der 36. Minute musste der im ersten Drittel beschäftigungslose Travis Scott das erste Mal hinter sich greifen, Kassels Alex Leavitt brauchte nur abzustauben, Scotts Mini-Serie von eineinhalb Spielen ohne Gegentor war gerissen. Die Huskies witterten ihre Chance. Derek Damon verkürzte per Penalty auf 2:4 (41.). Und als Bryan Schmidt in Überzahl für den Anschluss sorgte, war das Zittern plötzlich groß, die Scorpions-Serie in Gefahr.

Zum Schluss nahmen die Huskies noch ihren Torwart Adam Hauser vom Eis, um mit sechs Spielern den Ausgleich zu erzwingen – aber die Scorpions-Abwehr hielt. Zur Freude der Hannover-Fans unter den 6038 (Saisonrekord) in der TUI-Arena.

Am Sonntag (14.30 Uhr) gibts in Frankfurt bei den starken Lions Gelegenheit, die Serie weiter auszubauen.

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