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Hannover Scorpions Scorpions feiern sechsten Sieg in Folge
Sportbuzzer Hannover Scorpions Scorpions feiern sechsten Sieg in Folge
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11:59 16.12.2009
SCORPIONS-JUBEL: In der Mitte 2:0-Torschütze Tore Vikingstad. Quelle: zur Nieden
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VON TIM BURCHARDT

HANNOVER. Diese Sorgen hat sich Hans Zach umsonst gemacht: Der Scorpions-Trainer hatte nach zuletzt fünf Siegen in Folge vorm Spiel gegen den Letzten aus Straubing ein Kopfproblem bei seinen Spielern befürchtet. „Vielleicht unterschätzen sie die. Im Unterbewusstsein denken sie womöglich, dass es ganz leicht wird“, so der 60-Jährige.

Wurde es am Dienstag auch, weil die Scor­pions hochkonzentriert in der Abwehr alles wegräumten und auch bei einer 3:5-Unterzahl keinen nachhaltigen Schaden nahmen. Und wenn doch mal ein Puck durchrutschte, war Hannovers neue Nummer eins, Travis Scott, zur Stelle und fischte in aller Selenruhe auch verdeckte Schüsse problemlos weg. Zum Dank gabs für den Kanadier Sprechchöre – die Scorpions-Fans scheinen ihren neuen Liebling gefunden zu haben. „Es war ein gutes Heimdebüt von ihm. So stark habe ich ihn erwartet“, lobte Zach. Auch in Überzahl gehört die Mannschaft von Zach mittlerweile wieder zu den Besten der Liga. Gestern gings im ersten Drittel gleich zweimal ganz einfach: Nach Zuspiel von Tore Vikingstad schob Sascha Goc (4.) – gestern ohne Rückenprobleme – die Scheibe trocken von der blauen Linie zur Führung ins Netz. Kurios dann der zweite Scorpions-Treffer: Zunächst kurvte Thomas Dolak durchs Straubinger Drittel, zwei Gäste-Spieler liefen sich über den Haufen, Pass zu Vikingstad (17.) – 2:0. Ex-Scorpion Rene Röthke erlebte diesen Treffer auf der Strafbank, er brummte zwei Minuten ab.

Die Scorpions auch danach schneller und technisch klar überlegen, ließen die Scheibe übers Eis tanzen. Die bemittleidenswerten Bayern waren über die kompletten 60 Minuten ohne Chance. Hannover verwaltete sehr kraftsparend den Vorsprung. Begeistert war auch Marc Hohenberg, der mit den Burgdorfer Handballern das Spiel gestern verfolgte: „Die Scor­pions sind klar überlegen und eindeutig die bessere Mannschaft. Von Straubing kommt fast nichts“ gabs vom langen Rechtsaußen eine sportartübergreifende Lobhudelei. Auch im letzten Abschnitt brachten die Gäste den sechsten Scor­pions-Sieg hintereinander nie in Gefahr, sie spielten ganz gefällig mit – mehr nicht. Da half es auch wenig, dass die Straubinger 40 Sekunden vor Schluss den Torwart für einen weiteren Feldspieler rausnahmen. Im Gegenteil: Sacha Blank traf eine Sekunde vor Ende zum 3:0 – ins leere Tor. Für einen wars schon vorher vorbei gewesen: David Wolf musste grippegeschwächt nach dem zweiten Drittel raus.

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